3. März 2011Konzertbericht Berlin, 1. Juni 2010 – Olaf Von: :: Kommentare deaktiviert für Konzertbericht Berlin, 1. Juni 2010 – Olaf

Okay, bin zwar schon was länger hier in der Community, einer der wenigen Jungs unter den ganzen verHURTSten Mädels 😀 – und habe höchstwahrscheinlich mit als einer der Ersten hier in der Community HURTS live erleben können, aber irgendwie kam ich noch nicht dazu meine Story zu erzählen ;).

Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich im April 2010 bei YT nach dem Video zu Blacks Wonderful Life gesucht hatte und als ich dabei das s/w-Video von Hurts entdeckte, dachte ich erst an eine entsprechende Coverversion. Nach dem ersten Hören von HURTS Wonderful Life, fragte ich mich: „Ist mir in den 80igern diese geniale Band etwa entgangen?!“ Nach eingehender Recherche im Internet wusste ich bald soviel, dass HURTS eine recht neue Band sind und nachdem ich noch weitere Songs im Internet gefunden hatte, wusste ich: „Diese Jungs werden meine neuen musikalischen Helden.“

Auf der Suche nach Konzertterminen stieß ich alsbald im Mai 2010 auf das Konzert in Berlin im Foyer 101 des Admiralspalast am 1.6.2010. Okay, nicht gerade um die Ecke, doch etwas zu weit dachte ich mir… Zum Glück entschied ich mich knapp 3 Wochen vor dem Konzerttermin doch noch, mir ein Ticket zu kaufen und ein Hotelzimmer in Berlin zu buchen, da es doch ein sehr kleines Konzert werden würde (ins Foyer 101 passen offiziell 199 (!) Personen). Keine Sekunde zu spät entschlossen, denn ein paar Tage später war dieses Konzert ausverkauft!

Am 1.6.2010 bin ich dann mit meinem heiß geliebten Opel Ascona C Richtung Berlin aufgebrochen. Bei recht schönem Wetter wurden dies recht entspannte 5 1/2 Stunden. Nach der Ankunft im Hotel hab ich mich erst noch etwas ausgeruht, dann habe ich mich mit Freunden aus Reutlingen in einem Café in der Nähe des Admiralspalast getroffen. Da Betty für uselinks.de immer wieder Photos und Berichte von Konzerten macht, hatte sie einen Photopass ergattern können, somit brauchte ich mich um gute Photos diesmal nicht zu sorgen. Da die Beiden somit aber auch auf der Gästeliste standen kam ich so noch in den Genuss in der VIP-Lounge bei Sektempfang und Häppchen auf den Beginn des Konzerts zu warten.

Gegen 21 Uhr wurden wir dann vom VIP-Bereich ins Foyer 101 geführt. Das Foyer 101 ist recht klein und die Bühne nicht höher als ein Stuhl und wir standen entspannt in der ersten Reihe!

HURTS begannen mit Silver Lining, auf der Bühne unterstützt von Pete an den Keyboards, Paul am Schlagzeug und Richard als Backgroundsänger (welcher sich während des Konzerts nicht einen Millimeter bewegte, außer den Mund zum Singen zu öffnen). Die enthusiastische Resonanz nach dem ersten Lied ließ selbst bei dem sonst für den Rest des Konzertes zurückhaltend wirkenden Theo ein Lächeln übers Gesicht huschen. Die Begeisterung des Publikums sollte bis zum Ende des Konzerts auch nicht mehr abreißen. Bis auf Happiness und Sunday kannte ich von den 8 dargebotenen Songs alle bereits aus dem Internet. Live klangen HURTS jedenfalls gut, soweit es die schlechte Akustik im Foyer 101 zuließ.

Nach knapp 35 Minuten war dieses Konzert bereits vorbei, aber die weite Anreise hatte sich definitiv gelohnt.

Nach dem Konzert haben wir uns dann erst noch einen Sekt gegönnt und Pete, Paul und Richard liefen irgendwann auch an uns vorbei, da haben wir gleich mal nach Autogrammen gefragt und uns etwas mit ihnen unterhalten. Pete erzählte, dass sie bereits im Februar 2010 in Berlin und Köln zu Liveauftritten in Deutschland waren (warum erfährt man sowas immer erst hinterher?).

Später kamen auch Theo und Adam aus dem Backstagebereich heraus und auch von ihnen ließen wir uns Autogramme geben und Theo bemerkte, dass er mich in der ersten Reihe gesehen habe, ich hätte ja alles mitgesungen *lach*. Photos mit Hurts haben wir dann natürlich auch noch gemacht.

Am Ende dieses tollen Konzerterlebnisses wusste ich: „Da kommt was Großes auf uns zu. Und in so kleinem, intimen Rahmen werden wir HURTS wohl auch so bald nicht mehr erleben können.“

Ich sollte Recht behalten.

 

Olaf, März 2011

 


 

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