Come on give Hurts a try – 18.10.10 Berlin, Kesselhaus

Nachdem mich ‚Wonderful life‘ in den Bann zog und auch das Album ‚Happiness‘ die Erwartungen mehr als erfüllte, konnte ich es nicht abwarten, die gut gestylten Herren aus Manchester live zu erleben. Unglücklicherweise lag das Konzert in Köln parallel zu einem anderen, schon fest geplanten, Konzert. ‚Was solls‘, dachte ich mir und so wurde kurzerhand eine Karte für das Konzert in Berlin gekauft und der Flug direkt mitgebucht.

Am 18.10.10 war es dann endlich soweit und ich machte mich nach der Arbeit auf den Weg zum Flughafen. Zum Glück lief alles glatt und ich war um 19:15 Uhr, also eine Dreiviertelstunde vor Einlass, an der Halle und reihte mich in die noch kurze Schlange von wartenden Fans ein. Da das Publikum sowohl vom Alter als auch Geschlecht sehr gemischt war, blieb es auch, bis auf vereinzelte Ausnahmen, ruhig, als Theo und Adam von Bodyguards an den Fans vorbei zum Bus gebracht wurden. :)

Als dann pünktlich um 20:00 Uhr die Türen zum Kesselhaus geöffnet wurden, füllte sich die Halle langsam. Die Vorband ‚Roman Fischer‘ stand um 21:00 Uhr auf der Bühne und präsentierte dem doch eher zurückhaltendem Publikum ihre Songs. Ich persönlich fand den Auftritt solide, aber es war nichts, woran man sich in ein paar Jahren noch erinnern würde.

Nach der obligatorischen Umbauphase und der Abrundung der Bühnendeko durch ein paar weiße Rosen für Adam war es dann endlich soweit; nach einer gefühlten Ewigkeit betraten erst die Band und schließlich auch Adam und Theo unter viel Beifall die Bühne.
Was nun folgte, war Musikunterhaltung vom Feinsten. Zwar hielt sich das Publikum auch weiterhin sehr bedeckt, was der Stimmung aber aus irgendeinem Grund nicht schadete. Jedes Lied wurde mit reichlich Beifall gefeiert, so dass Theos Ansagen das ein oder andere mal untergigen. Nach ca. einer Stunde wurde das Set mit ‚Better than love‘ beendet und Hurts verschwanden von der Bühne. Zugaben gab es keine, aber dass hatte ich auch irgendwie nicht erwartet. (An genaue Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern, da das Konzert schon 5 Monate her ist :) )

Obwohl mein Musikgeschmack mehr Richtung Rock/Punk/Alternative geht und ich Konzerte in kleinen Clubs mit wenig Platz, noch weniger Sauerstoff und viel Bewegung seitens des Publikums bevorzuge, muss ich sagen, dass mir der Abend mit Hurts sehr gut gefallen hat. Ich konnte das ganze Konzert über nicht aufhören zu grinsen und habe die Halle dementsprechend glücklich verlassen. 😀

Das einzig Negative an dem Abend war der Merchandise, da es leider nur  T-Shirts gab. Aber das ist ein Problem, dass sich lösen lässt bzw. gelöst wurde.

Alles in allem empfehle ich jedem, lieber früher als später ein Konzert von Hurts zu besuchen. Die Hallen werden nämlich eher größer als kleiner ;).

Setliste: Unspoken – Silver lining – Wonderful life – Happiness – Blood, tears & gold – Evelyn – Sunday – Verona – Devotion – Confide in me – Stay – Illuminated – Better than love

Highlights: Happiness – Evelyn – Verona – Better than love


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