23. März 2011Konzertbericht Köln, 17. März 2011 – Julia Von: :: Kommentare deaktiviert für Konzertbericht Köln, 17. März 2011 – Julia

Just take my hand I’ll make it feel so much better tonight

Eigentlich ist mir das Palladium in Köln mit seiner Kapazität von 4500 Leuten ja zu groß, aber für Hurts kann man ja schon mal eine Ausnahme machen. Genau fünf Monate nach meinem Konzert in Berlin freute ich mich unheimlich auf die Show. Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen geöffnet und der Einlass ging erstaunlicherweise ziemlich zügig vonstatten. Auch schaffte ich es wieder ins vordere Drittel des Publikums und von dem Moment an waren die Bedenken bezüglich der Größe der Halle verschwunden. 😉
Nach ewigen 1 1/2 Stunden Wartezeit betrat die Vorband ‚Lovers Electric‘ die Bühne. Das sympathische Duo verstand es, die Menge zu unterhalten und mir persönlich haben die Lieder auch sehr zugesagt. Da die Beiden mittlerweile in Berlin wohnen, hoffe ich, dass man in naher Zukunft noch was von ihnen hört.
Nach einer weiteren halben Stunde Umbauphase betraten um Punkt 9 Uhr nach ihrer Band (erweitert duch einen Gitarristen und eine Dame, die Violine und Saxophon spielte), Theo und Adam die Bühne und wurden von 4500 Fans gefeiert. Die Setliste unterschied sich nur leicht von der im Oktober, aber was soll am mit einem veröffentlichem Album auch groß umstellen. Nach etwas verhaltenem Anfang seitens des Publikums erreichte die Stimmung bei Evelyn und dem darauffolgenden Sunday ihren ersten Höhepunkt.

Neu ins Set aufgenommen wurde Mother Nature, welches mir persönlich aber auf Platte besser gefällt. Nach gut einer Stunde wurde das Set mit Better than love beendet. Jetzt weiß ich auch, warum es immer heißt ‚man soll aufhören wenns am schönsten ist‘.  Dieser Abschluss war auf jeden Fall so ein Moment und die Stimmung
im Publikum war einfach wunderbar. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn die beiden Herren aus Manchester ein neues Album raus bringen und ein längeres Set spielen können.

Mein persönliches Live-Highlight wird wohl immer Evelyn bleiben. Ich finde es immer wieder toll, Adam mit seiner Gitarre auf der Bühne zu sehen. Dieses Mal gabs sogar einen zerschlagenen Mikroständer seitens Theo :).  Auch war bei diesem Konzert Theos Ausstrahlung und Bühnenpräsenz noch intensiver. Außerdem hätte er zeitweise nicht theatralischer sein können (Confide In Me), aber zu großen Liedern passen nun einmal große Gesten :)

Alles in allem war es ein Konzert der Extraklasse und auch ein Besuch am Merchandise lohnte sich für mich diesmal. Es gab neben T-Shirts auch eine Tragetasche und zu meiner Begeisterung Buttons.
Der Abend hätte auch gut enden können, wenn nicht die Securities mehr als unfreundlich gewesen wären. Sie ließen eine kleine Gruppe Fans (~ 20 Leute) nicht mehr zu Theo, obwohl der Rest Autogramme und Fotos bekommen hat.

Aber da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, werde ich mir Hurts im Sommer auch in Dortmund ansehen.

Setliste: Unspoken – Silver Lining – Wonderful Life – Happiness – Blood, Tears & Gold – Evelyn – Sunday – Mother Nature – Verona – Devotion – Confide In Me – Illuminated – Stay – Better Than Love

Highlights: Evelyn – Sunday – Confide In Me


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