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Tourbericht Herbst-Tour 2011 – Rosy

Am 30. September 2011 fand das erste Konzert der Herbst-Tour 2011 in Stuttgart statt. Dieses Konzert musste ich leider ausfallen lassen, wurde aber durch andere Community-Mitglieder auf dem Laufenden gehalten. Für mich die wichtigste Nachricht des Abends kam gegen 22.00 Uhr von blackkat – sie bestand aus nur einem Wort: Affair!
Ich saß grinsend vor meinem Handy und konnte es kaum glauben…“mein Affair„. Darauf, dass die Jungs das spielen, hatte ich seit meinem ersten Konzert am 20. Oktober 2010 in Köln gewartet. Damit stieg dann die Vorfreude auf mein erstes Konzert mit Affair am nächsten Tag in Frankfurt. Nach Konzertende kam dann die nächste SMS mit der Nachricht, dass auch The Water jetzt zum Repertoire gehörte. So dolle hab ich dann in dieser Nacht nicht mehr geschlafen – vor lauter Aufregung ;-).

Am nächsten Morgen dann nochmal kurze Abstimmung mit Morla, die mit einem Hangover vom Konzert und der After-Show-Party mit Stuttgart Schwarz per Bahn aus Stuttgart anreiste, wie wir uns treffen. So machte ich mich dann schon mittags auf den Weg nach Frankfurt. Bei strahlendem Sonnenschein und gut 20°C erreichten wir gegen 13.30 Uhr die Jahrhunderthalle – und das am 1. Oktober. Theo schrieb dazu auf twitter „Woke up in a hot & bothered Frankfurt. Mother Nature needs to get HRT. She’s losing her mind…“
Nachdem wir die Lage rund um die Halle abgecheckt hatten, beschlossen wir, es uns auf der Wiese neben der Halle gemütlich zu machen. Auf dem Weg zum Auto, um die benötigten Utensilien herbei zu holen, kam plötzlich Bewegung auf das Dach der Halle. Im Backstage-Bereich spielte Adam mit Matt Vines, Paul und anderen Crew-Mitgliedern Fußball. Natürlich waren wir nicht die Einzigen, die das mitbekommen haben. Die Bilder von Adam in rosa T-Shirt und Shorts sind ja um die Welt gegangen. Nach einer Weile ließ sich auch Theo noch sonnenbadend sehen.
Der Rest des Nachmittags plätscherte dann bei netten Gesprächen auf unserer Decke, zu der sich dann auch noch verschiedene andere Community- und Nicht-Community-Mitglieder gesellt hatten, vor sich hin. Um ca. 16.00 Uhr liefen plötzlich zwei grinsende Jogger aus dem Backstage-Bereich kommend an uns vorbei. Wir dachten noch so bei uns „Was gehen die von der Crew denn JETZT noch joggen?“ beließen es aber dummerweise bei dem Gedanken. 10 min. später kamen sie dann immer noch grinsend und zu uns schauend wieder zurück – „das war aber eine kurze Runde“. Kurze Zeit später erhielten wir dann die Info, dass Theo wieder den Willy-Wonka-Tweet abgesetzt hatte. OMG – die Leitung war echt lang…Gegen 18.00 Uhr gingen wir zum Halleneingang, wo wir noch weitere nette Leute trafen. Dort wartete dann eine Überraschung auf uns – Fortuna meinte es gut und Morla und ich konnten mit zu einem Meet & Greet vor dem Konzert (trotz der verpassten Wonka-Tickets). Letztendlich waren 10 Personen mit Backstage, es gab Sekt und einen netten Plausch mit Theo und Adam – amazing ;-).
Leider wurden wir dann doch irgendwann als Letzte raus geworfen – erste Reihe war nicht mehr drin, da der Einlass zwischenzeitlich stattgefunden hatte. Wir hatten unser Highlight ja auch schon gehabt. So standen wir letztendlich seitlich, wo wir Platz zum Tanzen hatten ;-). Die Setlist war die Gleiche wie bei den letzten Touren, erweitert, wie schon gesagt, um Affair (mein zweites Highlight für diesen Abend :-D) und The Water als Zugabe. Die Halle war gut gefüllt und das Publikum hat – soweit wir das sehen konnten – gut mitgemacht. Nach einem netten Plausch nach Konzertende machten wir uns dann weit nach Mitternacht auf den Heimweg. Dank Severn bekam Morla glücklicherweise ihr persönliches Shuttle nach Hause.

Am 02. Oktober 2011 fand das nächste Konzert der Tour in München statt. Obwohl wir auch dafür kurzfristig noch Gewinn-Karten von O2 angeboten bekamen, entschlossen wir uns, dieses Konzert ausfallen zu lassen.

So ging es dann am 4. Oktober weiter nach Düsseldorf. Nach dem Einlass merkten wir schnell, dass diese Halle sehr groß war – zu groß für die Anzahl der verkauften Karten. Der hintere Teil der Halle war aber bereits mit Vorhängen abgeteilt. An den Seiten der Halle gab es gemütliche Sitzplätze, so dass wir uns an diesem Abend dazu entschlossen, uns das Kino auch mal aus Kinosesseln anzuschauen ;-). Die Eiskonfektverkäufer und der gastronomische Service der Mitsubishi-Electric-Halle rundeten das Kino-Erlebnis dann auch ab. An diesem Abend bekamen wir auch die Vorbands eher mit als in Frankfurt – die Heartbreaks waren ganz okay, von der anderen Band weiß ich noch nicht mal mehr den Namen… Dann endlich ging es los. Die Setlist war unverändert, der Bass war allerdings am Anfang bei uns viel zu laut. Das gab sich aber Gott sei Dank nach einigen Liedern.

Und dann ging es richtig los – „stand up, stand up“. Theo war für meine Wahrnehmung an diesem Abend besonders gut drauf, so dass dieses Konzert für mich auf jeden Fall zu meinen persönlichen TOP 3 HURTS-Konzerten gehört. Auf den Sitzen hat es uns nach der Aufforderung natürlich nicht mehr gehalten und bei Affair, Unspoken und The Water hatte ich echt Gänsehaut. „Dusseldorf was a riot“. Nach Konzertende haben wir dann noch eine Weile draußen gewartet und Theo auch im Bus verschwinden sehen, dann aber doch beschlossen, zu fahren. Am nächsten Tag erfuhren wir dann, dass Adam und Paul hinterher noch kurz bei den Wartenden auftauchten und Autogramme gaben.
 
 
Aufgrund dieses genialen Konzertes wurde auf der Rückfahrt dann kurzerhand der Plan gefasst, dass Morla mich doch am 5. Oktober 2011 auf das Konzert nach Erfurt begleitete. Nach einer kurzen Nacht ging es los in Richtung Erfurt. Als wir eintrafen, sahen wir, dass es an der Thüringenhalle keinen „richtigen“ abgesperrten Backstage-Bereich gab. Die Busse parkten direkt neben und vor der Halle. Gesehen haben wir aber trotzdem leider niemanden. Nach dem Einlass auch hier wieder die Erkenntnis – die Halle ist zu groß und hatte – man möge mir das nach dem Verwöhn-Programm in Düsseldorf verzeihen – den Charme einer Turnhalle. Wir sicherten uns dieses Mal Morlas angestammten Platz in der ersten Reihe und harrten der Dinge, die da auf uns zu kamen. Die Vorbands haben wir wieder gehört – diesmal waren die Heartbreaks für mich auch besser – und dann ging das Warten los. An diesem Abend verzögerte sich der Auftritt der Jungs etwas, was für die Stimmung in der Halle nicht gerade förderlich war. Als es dann endlich los ging, habe ich für mich an diesem Abend leider eine ganz andere Stimmung auf der Bühne wahrgenommen als in Düsseldorf. Auf mich wirkte es, als würde das Programm einfach nur abgespult. Somit ist dieses Konzert für mich das Schlechteste, auf dem ich war. Ansonsten war an der Setlist nichts verändert. Nach Konzertende haben wir den Ort des Geschehens dann auch recht zügig verlassen, da ja auch ein weiter Heimweg auf uns wartete. Die Nacht endete mit einer Flasche Rotwein und war dementsprechend noch kürzer als die Letzte. Den nun folgenden Tag Pause hatten sowohl die Band als auch wir uns redlich verdient. So langsam verstanden wir, was „touren“ heißt.

Am 07. Oktober 2011 folgte dann der Abschluss der Deutschland-Tour in Aachen in einer sich im Betrieb befindenden Eishalle. Leider war es nicht nur drinnen, sondern auch draußen „fucking cold“, so dass wir uns mit Decken und Schals in den nahegelegenen Geschäften eindeckten. Theo schrieb dazu auf Facebook “Somebody please pop the friggin radiators on.” – das traf es ziemlich genau. Vor der Halle trafen wir wieder mit einigen lieben Community-Mitgliedern zusammen, so dass die Wartezeit doch erstaunlich schnell vorüber ging. Dann nach dem Einlass schnell den obligatorischen Platz in der ersten Reihe sichern. Diesmal war es dort sehr eng, da auch nicht wenige Fans von Tim Bendzko da waren, die ebenfalls ganz nach vorne wollten. Aber wir haben es doch geschafft und waren froh, auf den Metallgittern stehen zu können und nicht direkt auf dem Eis. Um ca. 20.00 Uhr betrat Tim Benzko die Bühne und um ca. 21.00 Uhr folgten dann HURTS.

Das Programm war diesmal etwas abgespeckt, unter anderem fehlten Verona und The Water, so dass die Show nur ca. 1 Stunde dauerte. Theo verabschiedete sich auf dem Konzert vom deutschen Publikum und kündigte an, dass sie voraussichtlich für mindestens ein Jahr kein Konzert in Deutschland spielen würden. Nach Konzertende warteten auch wir noch eine Weile bei den Bussen. Als es dann allerdings anfing zu regnen, schwanden unsere Hoffnungen, dass an diesem Abend noch eine Autogrammstunde folgen könnte. Kurz darauf verließen die Busse dann auch Aachen. Da wir allerdings in die gleiche Richtung auf die Autobahn mussten, haben wir sie noch für einen Teil der Strecke begleitet :-D. Auch diese Nacht war wieder sehr kurz… Und bis zum letzten Konzert der Tour in London war es noch fast einen Monat hin.

Dieser Monat verging dann aber doch erstaunlich schnell und so reisten zum Konzert nach London einige Community-Mitglieder an. Mittags am 4. November 2011 fanden wir uns in der Schlange vor der Brixton-Academy ein. Das Sprachgewirr dort war groß, da sich das letzte Konzert der Jungs auch Fans aus vielen anderen Ländern nicht entgehen lassen wollten. Wir hatten eine recht gute Ausgangsposition fast am Anfang der Schlange, so dass die Hoffnungen auf einen Platz in der ersten Reihe berechtigt erschienen. Am Einlass hakte es zwar nochmal kurz, aber trotzdem schafften wir es wieder auf den angestammten Platz in der ersten Reihe. Die Konzerthalle selbst hat mir sehr gut gefallen, sie war ganz anders als eine deutsche Konzerthalle. Was ich als besonders positiv empfand war, dass der Boden der Halle zur Bühne hin abschüssig war, so dass man auch von weiter hinten bestimmt noch gute Sicht auf die Bühne hatte. Für mein Gefühl ziemlich bald nach dem Einlass begannen die Vorbands Niki and the Dove und Jess Mills mit ihrem Programm. Und dann ging es auch schon los – das letzte Konzert für eine „lange Zeit“. Schon ein seltsames Gefühl. (Zu diesem Zeitpunkt standen ja die Festival-Termine für den Sommer dieses Jahres noch nicht fest.) Die Jungs schienen gut gelaunt zu sein und Spaß auf der Bühne zu haben. Der Mikrofonständer musste bei Evelyn wieder sehr leiden und danach auch ersetzt werden, da Theo ihn in zwei Teile zerlegt hatte. Bei Devotion schloss sich dann der Kreis, warum dies vorher mehrfach im Soundcheck gespielt wurde (wir wunderten uns draußen in der Schlange etwas). Kylie Minouge unterstützte die Jungs bei diesem Titel und beim darauf folgenden Confide In Me. Bei Stay und der Zugabe Better Than Love wurde ein Feuerwerk gezündet und dann war das letzte Konzert der Tour leider viel zu schnell vorbei.

Die Jungs gaben keine Autogramme an die vor dem Hintereingang wartenden Fans. Theo fotografierte oder filmte die Wartenden aber aus seinem Taxi heraus, als er sehr bald nach Konzertende zur Aftershow-Party mit den Promis gefahren wurde. Für uns klang der Abend bei unserer Aftershow-Party im London Stone bei dem ein oder anderen Glas Gin Tonic sehr angenehm aus. Der Rest des Wochenendes wurde mit Sight-Seeing verbracht und Sonntag verabschiedeten wir uns schweren Herzens von HURTS und London. Aber wir werden bestimmt wieder kommen ;-).
 
 
Rosy


Secret Gig München, 05. Juli 2011 – s-sonne87

Einladung vom Veranstalter:

MINI IN CONCERT.

Herzlichen Glückwunsch – Ihre Teilnahme am Facebook-Gewinnspiel war erfolgreich! Sie und eine Begleitung werden am 5. Juli zwei Bands der anderen Pop-Art live erleben: The Ting Tings und Hurts. Das exklusive Privatkonzert findet im Pavillon 21 MINI Opera Space statt. Freuen Sie sich auf einen mitreißenden Sound, der das Herzstück britischen Pops repräsentiert – eine Mischung aus Go-Gos-Beat-Pop und clubbigen Beats.

MINI MEETS OPERA.

Die Event-Location eröffnet völlig neue urbane Welten. Das Motto: Creative Use of Space. Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist ein innovatives Gebäude mit einem einzigartigen architektonischen Konzept. Ein mobiler Ort zur Entfaltung kreativer Ideen. Eine außergewöhnliche Kooperation von MINI und der Bayerischen Staatsoper.

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Wir sind gegen 19.00 Uhr an der Location angekommen und haben uns kurz darauf angemeldet. Haben ein Armband vom Pavillon 21 um den Arm bekommen und sind hinein gegangen. Direkt nachdem wir an der Absperrung hinein sind, gab es gleich einen Begrüßungsdrink nach Wahl (Wasser, Sekt, Wein usw.)

Ein paar Schritte weiter wurde dann Essen (Rosinenbrot und Meeresfrüchte mit Glasnudeln) angeboten. Etwa gegen 19.30 Uhr hat der Veranstalter im Inneren des Pavillons eine paar Worte gesprochen und HURTS angekündigt. Kurz darauf wurde die Bühne weiter vorbereitet… Soundcheck usw. Der Aufbau war schon fertig. Hatte mich schon sehr gewundert, dass für HURTS alles auf der Bühne stand. Da ich nicht damit gerechnet hätte, dass sie als erstes spielen. Aber sie kamen tatsächlich als erstes. Pünktlich 20.00 Uhr kamen sie dann auf die Bühne. Theo sah etwas geschafft aus, als er die Bühne betrat (fand ich).

Die Setliste: Silver Lining, Wonderful Life, Blood, Tears & Gold, Sunday, Stay, Evelyn, Verona, Better than Love.

Ab „Stay“ wurden wieder Rosen verteilt. Ich habe leider keine abbekommen. Aber fast. Das war vielleicht ärgerlich…nur weil ich die Kamera in der Hand hatte, ansonsten wäre es meine gewesen. Fans gab es sehr wenige. Die Stimmung war eher gemischt. Es sind wohl auch Einige nach draußen gegangen. Gegen 21.00 Uhr war dann leider wieder alles zu Ende und der Veranstalter kam wieder auf die Bühne und meinte: nach einer kurzen Pause geht es weiter mit The Ting Tings. Für mich war es persönlich nichts. Dann gab es vor dem Pavillon wieder sehr viele verschiedene Sachen zu Essen unter anderem Paella, Currywurst mit Brötchen und später gab es leckeres Dessert und Eis.

Aus Zufall habe ich dann Richard entdeckt, der sich draußen vorm Pavillon mit einer jüngeren Dame unterhielt (leider habe ich ihren Namen vergessen *schäm*). Kurz darauf kam noch eine weitere dazu. Bin aber vorerst nicht zu ihm gegangen, wollte ihn nicht stören. Nach ca. einer halben Stunde bin ich dann doch zu ihm, da er dann nur noch mit der jungen Dame vom Anfang da saß. Mein Partner hat mich dann überredet, dass wir hin gehen und ihn ansprechen bevor er weg ist. Gesagt – getan. Er wusste sofort wer ich bin – fand ich super. Haben uns herzlich begrüßt. Mit meinen Partner hat er sich etwas unterhalten. Er diente mir als Übersetzer. Mein Englisch ist leider sehr eingerostet. Aber ich habe Richard eigentlich sehr gut verstanden, da er nicht ganz so schnell spricht. Haben ihn noch gefragt, ob der Rest der Band schon im Bett liegt und er meinte: „Ja, die sind langweilig.“ Fand ich amüsant. Dann haben wir natürlich noch ein gemeinsames Foto gemacht. Was die junge Dame, deren Name ich vergessen habe, geschossen hat. Vielen Dank. Und ein Autogramm durfte natürlich nicht fehlen. Dann hat Richard sich langsam verabschiedet. Wo er dann mit der jungen Dame hin ist, keine Ahnung. Wir sind noch ca. bis 23.45 Uhr geblieben und dann langsam ins Hotel zurück.

So dies war mein Bericht. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Nun folgen Videos. Viel Spaß beim ansehen. 😉

Video – Silver Lining, München

Video – Wonderful Life, München

Video – Blood, Tears & Gold, München


Belgien: Rock Werchter, 30. Juni 2011 – Morla

Gegen Mittag ging es los – wir hatten genug Zeit im Gepäck. In Belgien angekommen, fragten wir bei Leuven noch einmal nach dem richtigen Weg an einer Tankstelle, dabei erwähnt ich, dass ich eigentlich nur wegen HURTS dorthin möchte. Das erste Mal verständnislose Blicke – „HURTS, who?“. Das sollte mir noch einmal so ergehen^^. Wir waren begeistert, wie gut die Zufahrt zum Festivalgelände ausgeschildert war – das ging schon bei der Autobahnausfahrt los und sollte sich fortsetzen. Also keine Irrwege, keine Verzögerungen.

Durch Pausen gingen wir dann gegen 16:30 Uhr zum Festivalgelände. Erst dann dämmerte es mir, dass dies eine ganz schöne Größenordnung hat. Riesen Campingplätze, irgendwann begann die Reihe der Buden und Trinkzelte. Durch unsere relativ späte Ankunftszeit war auch schon eine Menge los. Da wir Regenponchos vergessen hatten, gab es die relativ günstig zum Glück noch im campingplatzeigenen Shop – der auch extra dafür dort erstellt worden war. Wenn man also hätte campen wollen – kein Problem, so ziemlich alles (außer Zelten) ließ sich dort erwerben. Der Himmel war schon gut grau, der Regen konnte nicht mehr lange auf sich warten lassen…
Der Fußmarsch zum Gelände setze sich fort, die Menschenmengen wurden dichter, wir folgten endlos erscheinenden Einzäunungen (erst auf der Rückfahrt wurde uns klar, wie weiträumig das Gelände abgesperrt war und warum in der Anfahrtsbeschreibung stand: „Nicht dem Navi folgen, du wirst verloren gehen.“ – glaube ich jetzt gern). Da ich noch nie auf einem Mainstream-Festival war, war ich über den Eingangsbereich schon geplättet. Ein riesengroßer Aufbau mit bestimmt 10 Eingängen. Wir mussten durch 2 Kontrollen bis wir endlich irgendwann nach 17 Uhr drin waren. Der Blick fiel zuerst zur Mainstage – wow – groooohoooß. Es standen Menschenmassen davor, so langsam begann ich an meinem Plan, bei HURTS einen Platz in der 1. Reihe ergattern zu wollen, zu zweifeln…

Wir schauten uns zunächst das riesige Gelände an. Das sah mehr nach großer Party denn nach Festival aus, wo man primär hingeht, um Bands live spielen zu sehen. Das war aber kein Problem, denn für alle primären Party-Gäste gab es von beiden Bühnen ausreichend große Projektionsleinwände, wo man das Geschehen verfolgen konnte auch ohne die volle Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Ich hatte vergessen, das Line-Up auszudrucken, also musste ich mich erst mal versichern, zu welcher Bühne ich später musste. Ich fragte wen von der Festival-Orga – wieder fragende Blicke. „HURTS??? Auf der Mainstage spielen um diese Zeit Linkin Park, dann kann das nur auf der Pyramid Marquee sein.“ (Naja, eigentlich waren es The Chemical Brothers, aber ich hatte meine Info und so kann man sich das auch herleiten). Sehr schön – das sah wesentlich kleiner aus und vor allem überdacht :).
Schattenspendende Bäume und Zeltüberdachungen (auch gegen Regen) gab es, so dass man unterschlüpfen konnte, wenn man früh genug die Zeichen der Zeit erkannte. So verbrachten wir den Nachmittag mit Unterstellen, Leute beobachten und den (teilweise irrsinnigen) Angeboten zuschauen. Schon lustig, was Leute so tun…

Wir checkten immer wieder die Lage in der Pyramid Marquee – erste Reihe sollte doch zu schaffen sein :). Während James Blake spielte, wurde mir der Gedanke des langsamen Vortastens ernster – nur das war für meinen Geschmack echt nicht auszuhalten. Die Belgier waren jedoch begeistert. Wie sagte mein Bruder so schön? „Der ist immer kurz davor, rhythmisch zu werden und dann war es das wieder.“ Das war wahrscheinlich das Konzept, aber nichts für unsere Ohren auf Dauer…
Als dieser fertig war, nutzte ich die Pause, um mit den Fans von Eels nach vorne zu gehen. Ich kannte diese Band bisher nicht, war aber positiv überrascht.

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Aus der Bandbeschreibung ist zu entnehmen: „Mark Oliver Everett (a.k.a. E) has the looks of an underdog and the contents of a genius. He is one of a very small group of artists who manage to combine humour and sadness without getting into trouble.” Sie haben es geschafft, das Zelt zum Toben zu bringen. Teilweise wurde minutenlang gestampft, so dass der Sänger meinte: “I feel like a Beatle right now.” Die Band macht gute handgemachte Musik, beherrscht ihre Instrumente und weiß das Publikum zu fesseln und einzubeziehen. Die Stücke haben mir sehr gut gefallen.

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Das Gitarren- und Schlagzeugsolo bei der Vorstellung der Musiker ließen mich echt mitgehen. Zu Beginn des Konzertes erst skeptisch zurückhaltend, dann mitwippend und gegen Ende voller Begeisterung Applaus zollend. Ich denke, die Jungs haben mich überzeugt und würde sie mir wieder bei Gelegenheit live ansehen. :)

Dann kamen Beady Eye – hmmm. Für meinen deutschen verHURTSten Musikgeschmack war das nichts. In dem Fall tobten die angereisten Engländer. Ich hatte mir schon einen Platz in der ersten Reihe erkämpft – also war an ein Weggehen nicht mehr zu denken^^. Gut – es gab schon schlechtere Vorbands *g* – aber das war Wonderwall in x-facher Ausführung. Wem es Spaß macht…

Erneut eine dreiviertel Stunde Umbauphase. Ich schaffte es, meinen Bruder in die erste Reihe zu ziehen. Neben mir blieb ebenso ein Baum von Mann stehen. Einige Männer in der ersten Reihe – ist für die Jungs ja nicht sooo gewöhnlich. Paul spielte sich an den Drums ein – leider fiel mir erst hinterher ein, dass man das ja auch mal hätte filmen können – Mea Culpa. Richards Mikrofon wurde dieses Mal leider rechts (aus Sicht des Publikums aufgestellt) – ja, Rich, es gibt die falsche Seite der Bühne ;). Das Streichquartett wurde auch reduziert. Die Bühnenshow musste für diesen Event also leider wieder etwas reduziert werden, was der Vorfreude aber keinen Abbruch tat, ich hatte die erste Tour ja auch schon mitbekommen und das war schließlich noch ganz was anderes. Endlich begann Angel – ich jubelte an dieser Stelle als Einzige und erntete fragende Blicke^^.

HURTS betraten unter großem Applaus die Bühne. Leider gab es bei der Show auch keine Tänzerinnen (da hatte ich meinen Bruder drauf angespitzt 8) ). Irgendwie haben sie schon gefehlt, das Intro wirkte nicht ganz so bombastisch wie bei den von mir besuchten vorhergehenden Konzerten Anfang Juni und den Übertragungen vergangener Festivals. Alles wirkte wieder „kleiner“.

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Ich hatte das Gefühl, dass Theo zunächst nicht so richtig wusste, was da auf ihn zu dieser Stunde zu kommen würde und wie das Publikum reagiert. Nachdem jedoch tosender Applaus nach Silver Lining losbrach und genügend Fans jubelten und tanzten, legte sich diese Sorge. Über meinen Kopf flogen die ersten Rosen, eine landete genau vor mir im Bühnengraben, die ich von einem netten Menschen der Security mit einem Lächeln auch direkt in die Hand gedrückt bekam. Der wippte dann während des Konzertes auch schwer mit :). Ich hatte einen guten Platz und konnte meinen üblichen Tanzanfällen freien Lauf lassen 8). Theo ging auf der Bühne auch gut ab, was die allgemeine Stimmung noch mehr anheizte.
Das Zelt war wirklich gefüllt bis überfüllt – ich hätte das so nicht gedacht. Erst auf Videos konnte ich ihm nachhinein sehen, was wirklich hinter mir los war. Sehr schön. :) Theo fragte, wer beim letzten belgischen Konzert dabei war. Es waren doch Einige und viele belgische Fans dort.

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Bei Evelyn musste der Mikroständer wieder schwer was aushalten. Theo ergriff ihn nach der ersten Tobaktion noch einmal (das Mikro war zwischenzeitlich abgegangen) und hämmerte gegen Ende nochmals gut auf den Bühnenboden ein. Die Security blickte da schon etwas skeptisch nach oben. 8) Leider hat er dabei neben seinem eigenen Fuß zu Beginn (Achtung, Schmerzhüpfer waren auch dabei) auch die Violinistin getroffen.

Die Setlist wurde soweit nicht verändert, ist also aus den aktuellen Festivalübertragungen bekannt (nur Mother Nature fehlte). Da die Streicher weitgehend fehlten, fiel The Water leider auch aus. Bei Better Than Love gingen dann zu Beginn zu früh kurzzeitig die Lichter an – „oh the lights went on“ – egal, lasst es krachen, fiel sonst eh keinem auf. Das haben sie auch getan, das Publikum ging überwältigend mit. Insgesamt wirkte die Show nicht ganz so durchgestylt, es war alles wieder etwas „rauer“, publikumsnäher – was mir aber sehr viel Spaß gemacht hat :).

Wir konnten dann nicht mehr warten, da wir ja noch eine gute Fahrtstrecke vor uns hatten. Auch so konnten wir erst gegen 3:15 Uhr mit dem Auto los, der Rückweg zu Fuß war ja auch etwas länger. So habe ich niemanden von der Band mehr sprechen oder sehen können.

Letztlich bleibt mir nur das Twitter-Zitat von Theo anzufügen:

Apocalypso night at Rock Werchter in Belgium. Dank je wel! Massive! Woke up with a maraca for head somewhere near Zurich. Die Schweiz!

Ja, das war es.


3 Gig Tour mit HURTS, 5. Juni bis 8. Juni 2011 – Morla

Ursprünglich dachte ich, nur das Konzert in Dresden am 5. Juni 2011 zu besuchen. Dieser Plan sollte sich ungefähr eine Woche vorher ändern, da ich mit Begleitung zu der MTV Push Party nach Berlin durfte – erst im weiteren Verlauf erfahrend, was es damit auf sich hatte (in diesem Zusammenhang nochmals DANKE nach Berlin…). Da meine Anreise dorthin nicht die Kürzeste ist, wollte ich mich erstmalig schon frühzeitig in den Osten des Landes aufmachen. Ein Besuch in Leipzig stand schon lange aus, so dass ich die Gelegenheit denn gleich mit ergriff. So machte ich am Donnerstag, 2. Juni 2011 schon Richtung Osten. Ich verbrachte zwei schöne Tage in Leipzig, die Live-Übertragung von Rock Am Ring wurde dann das perfekte „Warming Up“. Ich war begeistert – die Band ergänzt durch ein Streichquartett und die Tanz-Shows wesentlich erweitert (mittlerweile nerven sie mich auch nicht mehr^^). Richard fehlte natürlich auch nicht. Klasse, großes Kino. Auch wenn die Setlist nicht wesentlich verändert wurde, so wurde doch durch instrumentale Zwischenstücke das Ganze gut aufpoliert. Der Beginn mit den Damen in schwarzen Umhängen in Kombination mit dem Intro – eine Wucht, gefolgt vom ebenbürtigen Silver Lining. Sehr schön. Verona auch immer ein Höhepunkt dank Richard. Confide In Me und Devotion sind neben Sunday immer meine persönlichen Höhepunkte, so dass es schon vor dem Fernseher gut abging (leider ohne warmes Bier, weil es mir an dem Tag nicht so gut ging^^). Die Vorfreude auf Dresden wuchs und ich wurde immer hippeliger.

Am Sonntag wollte ich mich dann frühzeitig nach Dresden auf machen, da die Community noch ein tolles Picknick geplant hatte, was um 12.30 Uhr beginnen sollte. Leider haben mir die Leipziger Öffentlichen Verkehrmittel einen Strich durch die Rechnung gemacht – der erste ICE war weg – Fahrgastwunsch 😉 nicht erfüllt. So saß ich denn anderthalb Stunden am Leipziger Hauptbahnhof…die Zeit ging rum, endlich konnte ich los.

In Dresden angekommen, musste ich erst einmal ins Hotel. Das führte letztlich dazu, dass ich das tolle Picknick wirklich verpasste. Meine Community Kollegen waren aber so nett, mir Ananas und Sekt aufzubewahren. Nochmals herzlichen Dank dafür :). Man kann sagen, dass das Picknick ein voller Erfolg war und ich zwischenzeitlich schon eine Menge Spaß durch das Telefon von Franzi hatte ;).

Nun hieß es warten, warten, warten. Ich selbst bevorzugte zunächst noch einen schattigen Sitzplatz auf der Wiese  – zum Anstehen war es einfach viel zu warm. Trotzdem wurde die Zeit durch nette (und ausführliche) Gespräche 😉 doch sehr kurzweilig. Seitdem haben wir auch ein Ehren-Community-Mitglied, auf das wir sehr stolz sind (ich denke, da spreche ich im Namen aller). Die Rehearsal konnten wir natürlich auch hören. Live Like Horses, Affair wurde a cappella geboten, Sunday und Wonderful Life hörten wir dann schon mal eine Runde komplett. Richard verpasste mir bei seinem Rehearsal dann die erste Gänsehaut des Tages.

Mit guter Verspätung erfolgte dann um 18:15 Uhr der Einlass. Zunächst stand ich in der ersten Reihe, schaute aber sehnsüchtig auf die tollen Sitzplätze. HURTS hatte ich ja nun das ein oder andere Mal von ganz vorne gesehen, da zog es mich nach einiger Überlegung denn doch in die gemütlichen Reihen. Platz genug auf den Treppen, um wieder nach Vorne zu gehen, schien es ja zu geben. Bekannte Gesichter überall, die es zu begrüßen galt. Auch hier kann ich nur sagen: Die Wartezeit war wieder sehr kurzweilig, ich fand immer nette Gesellschaft (in diesem Zusammenhang einen lieben Dank an emmART, die auf meine Sachen so toll aufgepasst hat). Die Ein oder Anderen konnte ich auch noch ein wenig verblüffen, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden…

Die Vorband, deren Namen ich mittlerweile schon wieder vergessen habe (CelestialWinter – wie hießen die noch mal??? :P), konnte sicher die vorderen Reihen begeistern. Sie betonten auch wiederholt, dass die (ausverkaufte) Junge Garde eine Kapazität hat, die sie bei Weitem nicht gewöhnt sind. Weiter hinten hat man das nach meiner Meinung auch gemerkt 8).

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Irgendwann war denn auch die Umbauphase beendet und HURTS konnten die Bühne betreten. Das Konzert wurde wieder mit Angel von Massive Attack eingeleitet – schön, dass sich manche Dinge eben doch nicht ändern :). Es folgte das grandiose Intro, die Band kam unter tosendem Applaus auf die Bühne. Die Mädels mit den schwarzen Fahnen haben ihren Job echt gut gemacht – es hatte eine großartige Wirkung. Die Setlist wurde zu Rock Am Ring nicht geändert (was auch nicht zu erwarten war). Jedoch wurde The Water instrumental etwas verlängert (hatte ich zumindest den Eindruck – leider zerplatzten nun endgültig meine Hoffnungen, das gesanglich zu hören). Die Überleitung zu Confide In Me ist dann jedoch grandios und der Beat rockt richtig los. Theo sagte schon zu Beginn, dass dies ein wunderschöner Abend würde – und das wurde er auch.

Wie in Hamburg später auch, wurde natürlich auch in Dresden die Dunkelheit von Theo begrüßt. Better Than Love, eingeleitet von einem Ballett, das mir sehr gut gefiel, war dann das letzte große Fest bevor die Show nach einer guten Stunde leider wieder vorbei war.

In Dresden haben sich die Jungs nach dem Konzert leider nicht blicken lassen, wobei ich auch nicht darauf gewartet habe. Wir haben den Abend in kleiner Runde gemütlich und sehr lustig ausklingen lassen – ein englischsprachiger Herr steuerte zu Spaghetti Bolognese mit Rotwein noch ein „O Sole Mio“ bei, was natürlich mit tobendem Applaus belohnt wurde. Herrlich.

Nachdem ich nun noch nach Berlin wollte, entschied ich mich kurzerhand, das Konzert in Hamburg noch mit zu nehmen. Es war keine falsche Entscheidung. Auch die Freilichtbühne war schließlich ausverkauft, wir konnten jedoch noch gemütlich Plätze in den vorderen Reihen ergattern, obwohl wir nicht wirklich anstanden (naja, ein wenig mag das auch den Umständen zu verdanken sein). Auf jeden Fall wieder ein Highlight.

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Ich bereue es nicht, diesen Weg auf mich genommen zu haben. Die Show genauso grandios wie in Dresden. Wo das Publikum mehr mitgegangen ist, mag ich nicht entscheiden. Auf jeden Fall hatten beide Konzerte ihren Charme. Ich würde eher sagen, dass man Theo und Adam (welcher dem Publikum dann und wann mit einem Glas Rotwein zu prostete) eher die Stadt, in der sie gerade auftraten, ansah 8). Hamburg bietet ja immer Möglichkeiten. Vielleicht ging es bei Evelyn auch noch ein bisschen mehr ab. Auf alle Fälle hatten sie und wir Spaß, das ist die Hauptsache :). Deutschland zeigte sich auf beiden Konzerten wieder sehr dankbar, dass sie uns so oft besuchen kommen. Ein Fanprojekt führte (wie in Dresden) dazu, dass schwarze und weiße Luftballons im Publikum verteilt wurden. Auch wenn ich kein Freund davon bin, im Nachhinein muss ich sagen, dass es eine gute Idee war und die Show noch mehr aufgelockert hat. An dieser Stelle: Einfach danke für einen wundervollen Abend :).

Im Anschluss habe ich mich noch mit Paul unterhalten. Dass ich (wie immer) getanzt habe, muss aufgefallen sein 8). Naja, es ist eben „emotional pop music“ :D. Richard haben wir auch noch gesprochen, so dass wir uns auf morgen verabschieden konnten.

Berlin. Ich lief zunächst völlig perplex durch diesen gigantischen Hauptbahnhof. Unbelievable. Dann ging es mit dem Taxi ins Hotel. Dort wartete ich auf Os, der mich begleiten sollte (und ja, ich hatte natürlich nichts Besseres zu tun als an der Homepage zu basteln^^). Gegen 20:40 Uhr haben wir uns dann viel zu früh zum Tape Club aufgemacht. Irgendwo war ich schockiert, dass der nur aus einer Lagerhalle bestand. Die Band hat die Wartezeit im Bus verbracht, dann und wann konnte man jemanden auftauchen sehen. Richard kam natürlich auch vorbei, um Hallo zu sagen. Sagen wir mal so: Insgesamt waren die Eindrücke spannend. Es folgte Blitzlichtgewitter, wenn ein Promi aufgetaucht ist. Ein paar Damen bewunderte ich um die Kunst auf SOLCHEN Absätzen laufen zu können. Ich muss gestehen, dass ich meistens erst durch die Berichte im Nachhinein erfuhr, wer da alles war 8). Irgendwann waren wir dann drin – Getränke gab es umsonst, sehr erfreulich. Es gab eine Vorband (deren Namen ich schon wieder vergessen habe 8) ), die mir aber gut gefiel und die Stimmung anheizte. Um 23 Uhr betraten dann HURTS die Bühne. Es wurde ein kleines Set gespielt (Silver Lining, Wonderful Life, Blood, Tears and Gold, Eveyln, Stay und Better Than Love). Viel zu schnell war alles vorbei. Theo und Adam sind dann noch aufgetaucht, wobei ich davon nicht viel mitbekommen habe. Von Adam haben wir uns, kurz bevor sie abfuhren (ca. 1:15 Uhr), noch verabschiedet.

Am Donnerstag ging es dann nach Hause – ca. 1.500km später war ich dann abends wieder daheim. Glücklich, aber geschafft…es war jeden Kilometer wert.

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HURTS-Story – Anke, 13. Juni 2011

Meine Hurts Story von Anke

Hmm – wie fange ich an? Ok, also aufmerksam wurde ich auf die zwei durch Facebook.

Ich hatte mich letztes Jahr im Sommer da angemeldet und schaute die Werbung an der Seite an und da tauchte HURTS mit dem alten Video von Wonderful Life auf. Ich schaute mir das Video an und als großer Depeche Mode Fan meinte ich noch „Moment mal, das klingt schon so wie Depeche Mode“. Danach hörte ich mir das Lied den ganzen Tag an und zeigte es auch meiner Tochter. Sie fand das auch ziemlich gut. Danach geriet das etwas in Vergessenheit. Dann sah ich sie bei X-Factor auf VOX und ich dachte „ja da war doch was“. Ich sah, dass sie auf Tour kommen und am 11. März in Dresden spielen würden. Da rief ich meine Schwester an und fragte sie, ob sie nicht Lust hat auf das Konzert mitzukommen! Sie wusste es noch nicht. Zwei Wochen später sagte sie nein und ich wollte mir aber trotzdem Karten kaufen. Leider war es ausverkauft. Ich dachte „na toll, blöd gelaufen“.

Am 11. März 2011 schaute ich bei eBay nach und da verkaufte noch jemand Karten für das Konzert. Und ehrlich, ich weiss nicht, welcher Teufel mich geritten hat, aber ich habe die zwei Karten für 120 Euro gekauft. Den doppelten Preis!!!! Nun hatte ich aber niemanden, der mitgehen konnte. Da nahm ich meine Tochter Sophie mit. Sie fand HURTS ja auch schon immer gut, vor allem Stay hatte es ihr angetan. Damals beim Konzert waren wir in der letzten Reihe aber es war trotzdem echt toll.

Aber das Konzert am 5. Juni 2011, wo ich mir natürlich gleich Karten besorgt hatte :), war einfach der Hammer… erste Reihe, neue nette Leute kennengelernt und meine Sophie hat eine weiße Rose bekommen und ein Autogramm von Rich!!!! Besser ging es echt nicht :-) … Ok that’s my Story


Konzertbericht Mainz, 22. März 2011 – honeybee

„… a schoen little show for 150 folks…“

HURTS „hautnah“ am 22.03.2011 in Mainz

Ich bin schon seit Herbst 2010 ein großer Fan von HURTS und ich bin sehr glücklich, dass ich am 22. März mein ganz persönliches Konzert-Highlight erleben durfte!

Zu einem der anderen Konzerte in Deutschland in diesem Frühjahr konnte ich leider nicht gehen, da sie ent­weder zu weit entfernt oder bereits ausverkauft waren. So war ich Anfang Januar denn auch sehr aufgeregt, als ich im SWR3-Clubmagazin gelesen habe, dass man Tickets für ein besonders kleines Konzert mit HURTS im Mainzer Funkhaus gewinnen kann. Ich glaubte zwar nicht wirklich an mein Glück, aber die Aufregung begleitete mich doch durch die folgenden Wochen. Als ich eigentlich schon enttäuscht dachte, dass die Auslosung bereits vorbei sei, kam dann aus heiterem Himmel der Anruf. Ich hatte tatsächlich 2 Tickets gewonnen, über eine zusätzliche Gewinnchance im SWR3 Magazin!

Und so hatte ich dann ganze zwei Monate Zeit, mich auf HURTS live zu freuen. Im kleinen Rahmen und ganz nah dran!

In den Tagen vor dem Konzert wurde die Aufregung fast unerträglich, aber dann war der große Tag tatsächlich da! Wir waren pünktlich um 19 Uhr in Mainz am Funkhaus, kurz darauf wurden wir eingelassen.

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Das Foyer des Funkhauses war extra für dieses Konzert hergerichtet worden. Die kleine aber feine Bühne befand sich in einer Ecke, knapp davor ein rotes Absperrband. Und gemächlich kamen die Konzertbesucher herein, die meisten holten sich Getränke und unterhielten sich. Von Gedränge oder einem Run auf die erste Reihe keine Spur! Mir ist aufgefallen, dass es sich beim weitaus größten Teil der Besucher um Pärchen handelte (wie das eben so ist, wenn je zwei Tickets verlost werden). Manche unterhielten sich vorher über das Konzert, und ich bekam über­wiegend Gespräche mit, wie ich sie fast erwartet hatte. Nämlich von Leuten, die kaum etwas über HURTS wussten, nur die beiden Hits kannten und sich einfach über ihren Gewinn dieses Konzertbesuchs freuten. Insgesamt war es vielleicht ein etwas anderes Publikum als bei sonstigen Konzerten, aber voller Vorfreude und gut gelaunt waren an diesem Abend auf jeden Fall alle Besucher.

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Es sollen 160 Gewinner gewesen sein und noch ein paar zusätzliche auf der Gästeliste. Es wurde also auch später nicht wirklich voll. Trotzdem habe ich mich dann zeitig nach vorne gestellt, um auch wirklich einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Und dann stand ich da und wartete, direkt vor Adams Keyboard und höchstens 3 Meter von Theos Mikrofon entfernt! Die beiden Ventilatoren auf der Bühne bliesen mir angenehm ins Gesicht und ich kann mich nicht mehr richtig erinnern, was ich in den verbleibenden 50 Minuten vor dem Konzert gedacht habe. Ich war einfach furchtbar aufgeregt und habe mich wohl auch die ganze Zeit über gefragt, ob ich es wirklich schaffen würde, an diesem Abend noch Theo und Adam zu treffen und ein Autogramm zu bekommen. (Immerhin hatte ich hier im Forum schon einige Berichte von glück­lichen Fans gelesen, dass die beiden bei vielen der vorangegan­genen Konzerte anschließend noch herausgekommen waren und sich Zeit für Fotos und Autogramme genommen hatten.)

Kurz nach 20:30 Uhr hatte das Warten dann ein Ende! Dirk Scherer von SWR3 begrüßte die Besucher und kündigte HURTS an, dann wurde es dunkel. Die Musiker kamen auf die Bühne: Paul der Drummer, Pete der Keyboarder, eine Geigenspielerin und ein Gitarrist. (Richard Knight „der Opernsänger“ war bei dem Konzert leider nicht dabei.) Dann kamen Theo und Adam von hinten durch das Publikum und betraten die kleine Bühne. Das Publikum applaudierte fleißig, aber aufgrund der geringen Anzahl wirkte es nicht über­wältigend laut. Gekreische war natürlich auch nicht zu hören, also ein ziemlicher Unterschied zu den derzeit „üblichen“ HURTS Konzerten. Für mich war es dennoch ein überwältigendes Gefühl, die beiden so nah direkt vor mir zu sehen! Ab dem Moment, als der erste Ton von „Unspoken“ erklang und Theo zu singen anfing, war ich einfach gebannt und wie in einem Rausch. Die Musik war fantastisch, ich fand sie noch viel schöner als auf der CD. Theos Stimme klang perfekt, sein Gesang war sehr emotional, ebenfalls noch deutlich besser als auf „Happiness“. Aber das Beeindruckendste für mich war eindeutig, Theo die ganze Zeit über zuzusehen! Er wirkte sehr konzentriert, am Anfang fast ein wenig angespannt, und durchlebte beim Singen alle Emotionen der Songs, was man an seiner ausgefeilten Mimik und Gestik beobachten konnte. Es war wie ein Schauspiel, das da auf der Bühne stattge­funden hat, und daher bin ich sehr froh, dass ich so nah dran sein und alles genau sehen konnte. Für mich war es daher DAS perfekte HURTS Konzert!

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Sicherlich ist in einer großen Halle eine ganz andere Stimmung im Publikum, wenn die mit­singenden Fans auch zu hören sind und viel lauter gejubelt oder gekreischt wird. Auch Theo und Adam mögen dann vielleicht etwas „gelöster“ wirken, wenn sie von den Fans frenetisch gefeiert werden. Soweit ich das aus dem Vergleich mit anderen Konzert­aufnahmen beur­teilen kann, war bei „Evelyn“ die Performance hier auch verhaltener, also der Mikroständer wurde nicht so arg malträtiert und Theo hat sich auch nicht auf den Boden geworfen ;). Das wird sicher an der wirklich kleinen Bühne gelegen haben und vielleicht auch daran, dass die Show zudem fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Ich habe jedoch nichts vermisst, für mich war es im Gegenteil ein besonders intensives Konzerterlebnis, das ich in einer großen Halle mit mehreren Tausend Leuten ganz sicher so nicht gehabt hätte.

Video des Hautnah-Konzerts Evelyn

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Der Konzertablauf war ansonsten genau wie bei den anderen Auftritten in letzter Zeit, auch die Setliste war gleich.

Theo hat zwischen den Songs wie üblich leider nicht viel geredet. Vor „Wonderful Life“ hat er außer seinem „Standardspruch“ noch kurz und leicht amüsiert vom vorhergehenden Auftritt in Island berichtet, bei dem ja zwei Mal der Strom ausgefallen war. Und am Ende des Konzertes hat er mehrmals betont, dass der Abend auch für sie etwas ganz besonderes gewesen sei, da sie noch nie ein solches (Hautnah-) Konzert gegeben hätten.

Theo und Adam haben während des Auftritts natürlich immer wieder ins Publikum geschaut und den Leuten in die Augen gesehen, was bei dem kleinen Saal ja offensichtlich kaum zu vermeiden war. Auch die obligatorischen weißen Rosen hat Theo gelegentlich verteilt, er konnte sie sogar einfach von der Bühne herunterreichen.

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Es fällt mir schwer, besondere Highlights hervorzuheben, da das gesamte Konzert so fantas­tisch war. Die Performance von „Evelyn“ mit Adams Auftritt an der Gitarre war natürlich auch hier etwas Besonderes. Und „Confide In Me“ hat mir an diesem Abend beson­ders gut gefallen.

Video des Hautnah-Konzerts Sunday

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Leider war auch dieses Konzert nach etwa einer Stunde vorbei, was natürlich viel zu früh war und mich dann so langsam aus meinem Trancezustand erwachen ließ. Während die meisten Besucher das Gebäude schon verließen oder sich an der Bar noch unterhielten, begab ich mich mit klopfendem Herzen zur Absperrung im hinteren Teil des Foyers. Jetzt war ich noch viel aufgeregter als vor dem Konzert, denn eine solch große Chance auf ein Treffen mit Theo und Adam würde ich wahrscheinlich nie wieder bekommen!

Und ich musste zunächst gar nicht lange warten, da kam Adam zusammen mit Paul gemächlich aus dem Backstagebereich und schlenderte Richtung Bar. Staunend stellte ich fest, dass zunächst außer mir niemand davon Notiz zu nehmen schien. Also nahm ich meinen Mut zusammen, ging direkt auf Adam zu und bat ihn um ein Autogramm. Er war sehr höflich, und nachdem wir einen Stift aufgetrieben hatten, unterschrieb er auf meinem CD Booklet. :) Anschließend haben wir noch ein Foto zusammen gemacht und ich war schon ziemlich happy! Adam hielt sich danach noch länger an der Bar auf, gab immer mal wieder Autogramme und ließ sich mit Fans fotografieren.

Aber für mich hieß es nun wieder aufgeregt warten. Das Foyer wurde langsam leerer, und dann wurden die vier Leute in den Backstage­bereich gelassen, die ein Treffen mit HURTS gewonnen hatten. Nachdem sie wieder herauskamen, wurden die Securityleute etwas unfreundlicher und sagten, nun dürfe niemand mehr nach hinten und wir sollten jetzt so langsam nach draußen gehen. Einige der Wartenden sind daraufhin gegangen, so dass wir nur noch eine Handvoll Leute waren, als dann endlich Theo auf dem Weg nach draußen erschien. In dem Moment war es, als würde ich wieder in eine Art Trance fallen und irgendwie nur noch automatisch reagieren. Theo war sehr nett und hat allen Autogramme gegeben und sich fotografieren lassen. Als ich ihm mein Booklet gegeben habe und er mich fragte, wie es mir ginge und ob mir die Show gefallen habe, sagte ich, dass ich JETZT wirklich aufgeregt sei! Das schien ihn fast verlegen zu machen, und für die Fotos hat er mich dann ganz süß in den Arm genommen. Ich habe noch gewartet, bis die anderen paar Leute weg waren, und konnte dann noch einmal die Chance nutzen, kurz mit Theo zu sprechen! Zum Glück war ich jetzt wieder etwas gelassener und habe ihm von meiner Begeisterung erzählt, von dem Riesenglück als einzige in der HURTS-Community die Tickets zu gewinnen und dass für mich gerade dieses kleine Konzert wirklich perfekt war. Ich glaube, dass er sich darüber wirklich gefreut hat, zumindest seinem Strahlen nach zu urteilen! Er hat mir auch noch zig Mal versichert, dass dieses „intime“ Konzert für ihn auch ganz besonders gewesen sei. Schließlich hat er sich noch einmal auf Deutsch bedankt und ist dann nach draußen verschwunden.

Ich war nach dieser Begegnung total durch den Wind und war froh, dass ich auf dem Heimweg nicht selbst fahren musste 😉

Die Nachwirkungen dieses Erlebnisses haben noch ziemlich lange angehalten, ich habe tagelang kaum geschlafen und fast nichts gegessen…

Auch jetzt, nach zwei Monaten, bin ich in Gedanken noch ständig bei HURTS und diesem Konzert. Allerdings kommt mir das alles schon wieder total irreal vor, z.B. wenn ich Theo und Adam in Interviews in Asien sehe und Berichte von ihren Fans dort lese. Doch zum Glück habe ich ja die Fotos, die Autogramme und die Konzertaufnahme von SWR3, die mich an mein ganz persönliches Erlebnis mit HURTS erinnern! (Irgendwann wird das Konzert auch noch im SWR Fernsehen gesendet, doch der Termin steht leider noch nicht fest.)

honeybee, 21.05.2011


HURTS-Story – Sandra, 3. Mai 2011

Hallo!

Das ist meine Hurts Story.

Ich weiß leider nicht mehr genau wie ich auf die zwei Herren aus Manchester gekommen bin, aber ich glaube durch das Radio. Wie viele andere auch habe ich im Internet gesucht wie eine Verrückte und bin fündig geworden.
Durch Zufall habe ich mitbekommen, dass sie einen Live Auftritt bei dem Deutschen X Factor haben. Das musste ich mir natürlich anschauen. Ein wunderbarer Auftritt!!! Theo erinnerte mich etwas an Falco mit seiner Mimik und Gestik (positiv gemeint). Am Ende wurden die Zwei noch von dem Moderator kurz interviewt, da wurde dann durch Theo bestätigt, dass sie in Deutschland auf Tour gehen. Ich habe überlegt, ob ich nach Tickets schaue, aber das habe ich dann doch nicht gemacht. Stattdessen habe ich mir erst mal das Album gekauft.

Ende November 2010 habe ich dann auf der Homepage gesehen, dass sie ein Konzert am 16.03.2011 in der Tonhalle in München geben. Ich habe eine Freundin gefragt, ob sie mitkommen möchte. Nachdem ich sie überreden konnte, hatte ich ruckzuck 3 Tickets bestellt, da noch eine andere Freundin mitkommen wollte. Dann am 29.11.2011 kamen die Karten. Ich war so aufgeregt und voller Vorfreude, dass ich die Tickets gleich in Facebook hochladen musste. Nun denn, 4 Monate musste ich warten, bis es endlich so weit war. Nachdem ich die Monate und Tage gezählt und gepostet habe, waren es nur noch 10 Tage. Damit diese schneller vergehen, habe ich von einer sehr lieben Freundin einen selbst gebastelten Countdownkalender bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Hinter den 10 Türchen waren dann Bilder von Hurts versteckt.

Dann war er da – der Tag der Tage. Leider sollte der Tag nicht gut starten!!! Kaum war ich auf Arbeit, schon kam die Hiobsbotschaft: „Sandra ich komme nicht mit.“ Ich dachte nur: „Bin ich im falschen Film, werde ich vera…?“ Dem war leider nicht so. Okay, was mach ich jetzt bitte mit der 3. Karte? „Schöne sch…“ habe ich mir nur gedacht. Aber was solls – wer nicht will, der hat schon.

Um 18.15 Uhr sind wir dann an der Tonhalle in München angekommen. Die 3. Karte habe ich zum Glück noch an die Frau gebracht. :) 45 Minuten später war dann der Einlass. Dafür, dass die Schlange so lang war, ging es recht schnell. Wir konnten uns gegen 19.15 Uhr einen guten Platz ergattern. Wir standen links vor der Bühne in der 3. Reihe. Um 20 Uhr ging es dann mit der Vorband ‘Lovers Electric‘ los. Die Zwei waren super. Nach 30 Minuten Soundcheck und Bühnenumbau ging es endlich los. Es wurde gejubelt und geschrienen als HURTS auf der Bühne ihren Platz eingenommen haben. Ich war so beeindruckt von dem ganzen Spektakel auf der Bühne, dass ich nicht wusste, wo ich hinschauen sollte. Auf der einen Seite Theo mit seiner wahnsinnigen Stimme und seiner gefühlvollen – ja fast schon herzzerreißenden – Hingabe bei jedem Lied, auf der anderen Seite Richard Knight mit seiner unglaublichen Stimme. Das Einzige, was sich bei ihm bewegt hatte, waren sein Mund, seine Augenbrauen und seine Daumen, die er mal in die Höhe gestreckt (na ja, „in die Höhe“ ist auch übertrieben, da er seine Hände an seinen Kummerbund hielt) hatte, um zu zeigen dass es ihm gut geht? Man weiß es nicht. Natürlich darf ich Adam nicht vergessen. Adam hat mit sehr viel Gefühl und Hingabe gespielt. Die absoluten Höhepunkte für mich persönlich waren Verona und Evelyn. Nach dem „Konzertende“ bedankte sich Theo auf Deutsch bei uns, er und Adam verließen die Bühne, nach kurzem Warten, Jubeln und Geschrei kam die Zugabe. Leider war dann doch Schluss, alle hatten sich verbeugt und sind von der Bühne.

Meine Freundin und ich sind noch etwas stehen geblieben, um erst mal die vielen Menschen gehen zu lassen und um Durchzuatmen, da es in der Tonhalle sehr warm war. Wir wurden dann sanft aber bestimmt von der Security von unserem Platz mit einem Absperrband vertrieben und gingen durch einen Nebenausgang aus der Halle. Da standen wir nun also und haben uns über das eben erlebte Konzert unterhalten. Meine Freundin meinte zu mir: „Die sind live ja echt gut, das hätte ich nicht gedacht.“ Voll süß von ihr. Na ja, ich muss dazu sagen, dass ich sie mal auf ein Konzert von The Rasmus geschleppt habe und das fand sie nicht so toll. Somit war sie etwas voreingenommen als ich sie gefragt hatte, ob sie mit mir zum Hurts Konzert gehen möchte. Hihi. Aber es hat ihr sehr gefallen.

Durch Zufall haben wir mitbekommen, dass Hurts Autogramme am Eingang geben. Wir sind dann Richtung Eingang gelaufen, aber irgendwie wussten wir auch nicht recht, ob das stimmt oder nicht. Somit haben wir uns noch was zu Trinken geholt und uns weiter über das Konzert unterhalten. Auf dem Weg nach Hause haben wir uns im Auto noch mal von Hurts berieseln lassen und lautstark mitgesungen. Leider stimmte es das Hurts noch Autogramme geben haben, was ich leider später feststellen musste.

Nun war ich noch mehr mit dem Hurtsvirus angesteckt. Somit habe ich beschlossen, die muss ich noch mal live erleben. Also wieder im Internet geschaut – wann ist wo das nächste Konzert? Ich habe mich dann für Berlin am 13.8.2011 entschieden. Ende März sind die Karten gekommen. Das Hotel habe ich auch schon gebucht, jetzt fehlen nur noch die Flugtickets. Ich konnte mir und meiner Freundin schon mit dem Hotel eine kleine Freude machen, da wir im The Weinmeister in Berlin Mitte nächtigen werden. Leider war das „Hurts Chamber“ nicht mehr verfügbar, aber egal. Wir schlafen in diesem Hotel! Dieses Mal wird mich meine Freundin begleiten, die mir den Countdownkalender gebastelt hat. Wir freuen uns schon sehr auf den August. Aber jetzt muss ich wieder 4 Monate warten.

Ich wünsche allen, die ihr erstes Konzert von Hurts noch vor sich haben, ganz viel Spaß. Denen, die noch nicht wissen, ob sie gehen sollen oder nicht, möchte ich sagen: Geht auf jeden Fall auf ein Konzert es lohnt sich!

LG
Sandra


Konzertbericht Köln, 17. März 2011 – Julia

Just take my hand I’ll make it feel so much better tonight

Eigentlich ist mir das Palladium in Köln mit seiner Kapazität von 4500 Leuten ja zu groß, aber für Hurts kann man ja schon mal eine Ausnahme machen. Genau fünf Monate nach meinem Konzert in Berlin freute ich mich unheimlich auf die Show. Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen geöffnet und der Einlass ging erstaunlicherweise ziemlich zügig vonstatten. Auch schaffte ich es wieder ins vordere Drittel des Publikums und von dem Moment an waren die Bedenken bezüglich der Größe der Halle verschwunden. 😉
Nach ewigen 1 1/2 Stunden Wartezeit betrat die Vorband ‚Lovers Electric‘ die Bühne. Das sympathische Duo verstand es, die Menge zu unterhalten und mir persönlich haben die Lieder auch sehr zugesagt. Da die Beiden mittlerweile in Berlin wohnen, hoffe ich, dass man in naher Zukunft noch was von ihnen hört.
Nach einer weiteren halben Stunde Umbauphase betraten um Punkt 9 Uhr nach ihrer Band (erweitert duch einen Gitarristen und eine Dame, die Violine und Saxophon spielte), Theo und Adam die Bühne und wurden von 4500 Fans gefeiert. Die Setliste unterschied sich nur leicht von der im Oktober, aber was soll am mit einem veröffentlichem Album auch groß umstellen. Nach etwas verhaltenem Anfang seitens des Publikums erreichte die Stimmung bei Evelyn und dem darauffolgenden Sunday ihren ersten Höhepunkt.

Neu ins Set aufgenommen wurde Mother Nature, welches mir persönlich aber auf Platte besser gefällt. Nach gut einer Stunde wurde das Set mit Better than love beendet. Jetzt weiß ich auch, warum es immer heißt ‚man soll aufhören wenns am schönsten ist‘.  Dieser Abschluss war auf jeden Fall so ein Moment und die Stimmung
im Publikum war einfach wunderbar. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn die beiden Herren aus Manchester ein neues Album raus bringen und ein längeres Set spielen können.

Mein persönliches Live-Highlight wird wohl immer Evelyn bleiben. Ich finde es immer wieder toll, Adam mit seiner Gitarre auf der Bühne zu sehen. Dieses Mal gabs sogar einen zerschlagenen Mikroständer seitens Theo :).  Auch war bei diesem Konzert Theos Ausstrahlung und Bühnenpräsenz noch intensiver. Außerdem hätte er zeitweise nicht theatralischer sein können (Confide In Me), aber zu großen Liedern passen nun einmal große Gesten :)

Alles in allem war es ein Konzert der Extraklasse und auch ein Besuch am Merchandise lohnte sich für mich diesmal. Es gab neben T-Shirts auch eine Tragetasche und zu meiner Begeisterung Buttons.
Der Abend hätte auch gut enden können, wenn nicht die Securities mehr als unfreundlich gewesen wären. Sie ließen eine kleine Gruppe Fans (~ 20 Leute) nicht mehr zu Theo, obwohl der Rest Autogramme und Fotos bekommen hat.

Aber da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, werde ich mir Hurts im Sommer auch in Dortmund ansehen.

Setliste: Unspoken – Silver Lining – Wonderful Life – Happiness – Blood, Tears & Gold – Evelyn – Sunday – Mother Nature – Verona – Devotion – Confide In Me – Illuminated – Stay – Better Than Love

Highlights: Evelyn – Sunday – Confide In Me


Konzertbericht Hamburg, 8. März 2011 – Anja

Hallo Hurts-Fans,

ich war bei dem Hamburg Konzert am 08.03.11

Um 16.30 Uhr sind wir angekommen und es warteten schon ein paar Leute vor der Großen Freiheit. Drinnen lief schon der Soundcheck. Alle waren sehr nett und man ist schnell ins Gespräch gekommen. Als ich zu dem Seiteneingang gegangen bin, konnte ich manchmal einen Blick auf Adam erhaschen. Nach dem Soundcheck hatten wir die Hoffnung, dass die Jungs noch mal rauskommen…leider nicht. Gegen 19 Uhr wurden wir eingelassen – und dazu mal ein großes Lob an die Security! Die Jungs waren total nett und haben darauf geachtet, dass sich niemand vordrängelt! Kameras durften mit rein, aber es durfte lediglich fotografiert werden – keine Videos, was ich sehr schade fand. Die Leute in den hinteren Reihen hat das auch nicht gestört, da die Security dort nicht hin kam…

Gegen 9 begann das Konzert –  Theo und Adam waren wie immer wundervoll! Ich konnte sie aus der ersten Reihe anschmachten – es war toll! Hoffentlich haben sie bald mehr Lieder, so dass das Spektakel nicht immer schon nach einer Stunde vorbei ist! Nach dem Konzert habe ich mir von einem Ordner Theo´s Setlist geben lassen!

Ich hätte mich sehr gefreut, wenn ich von den Jungs dann noch ein Autogramm bekommen hätte. Wir standen mit einer handvoll Fans dann draussen an den Seiteneingängen. Voller Erwartung haben wir auf die Jungs gewartet! Alle kamen nach und nach raus. Der Drummer hat einem Fan sogar noch seine Drumsticks geschenkt – toll, oder? Wer nicht rauskam waren Theo und Adam. Ich habe mit meiner Freundin bis kurz vor 12 gewartet, bei 3 Grad…brrrr. Dann wurde der Mercedesbus vorgefahren und wir wurden von der Security verscheucht. Dort ist Theo dann eingestiegen. Adam war nicht zu sehen. Später haben wir gehört, dass er sich beim Vorderausgang rausgeschlichen hat. Tja, warum wir nun keine Autogramme bekommen haben – das weiß ich leider nicht. Man ist etwas enttäuscht und sehr verfroren nach Hause gefahren! Trotzdem war es ein tolles Konzert und ich freue mich auf Köln! Vielleicht hat man Glück?

Viele Grüsse Anja


Konzertbericht Berlin, 18. Oktober 2010 – Julia

Come on give Hurts a try – 18.10.10 Berlin, Kesselhaus

Nachdem mich ‚Wonderful life‘ in den Bann zog und auch das Album ‚Happiness‘ die Erwartungen mehr als erfüllte, konnte ich es nicht abwarten, die gut gestylten Herren aus Manchester live zu erleben. Unglücklicherweise lag das Konzert in Köln parallel zu einem anderen, schon fest geplanten, Konzert. ‚Was solls‘, dachte ich mir und so wurde kurzerhand eine Karte für das Konzert in Berlin gekauft und der Flug direkt mitgebucht.

Am 18.10.10 war es dann endlich soweit und ich machte mich nach der Arbeit auf den Weg zum Flughafen. Zum Glück lief alles glatt und ich war um 19:15 Uhr, also eine Dreiviertelstunde vor Einlass, an der Halle und reihte mich in die noch kurze Schlange von wartenden Fans ein. Da das Publikum sowohl vom Alter als auch Geschlecht sehr gemischt war, blieb es auch, bis auf vereinzelte Ausnahmen, ruhig, als Theo und Adam von Bodyguards an den Fans vorbei zum Bus gebracht wurden. :)

Als dann pünktlich um 20:00 Uhr die Türen zum Kesselhaus geöffnet wurden, füllte sich die Halle langsam. Die Vorband ‚Roman Fischer‘ stand um 21:00 Uhr auf der Bühne und präsentierte dem doch eher zurückhaltendem Publikum ihre Songs. Ich persönlich fand den Auftritt solide, aber es war nichts, woran man sich in ein paar Jahren noch erinnern würde.

Nach der obligatorischen Umbauphase und der Abrundung der Bühnendeko durch ein paar weiße Rosen für Adam war es dann endlich soweit; nach einer gefühlten Ewigkeit betraten erst die Band und schließlich auch Adam und Theo unter viel Beifall die Bühne.
Was nun folgte, war Musikunterhaltung vom Feinsten. Zwar hielt sich das Publikum auch weiterhin sehr bedeckt, was der Stimmung aber aus irgendeinem Grund nicht schadete. Jedes Lied wurde mit reichlich Beifall gefeiert, so dass Theos Ansagen das ein oder andere mal untergigen. Nach ca. einer Stunde wurde das Set mit ‚Better than love‘ beendet und Hurts verschwanden von der Bühne. Zugaben gab es keine, aber dass hatte ich auch irgendwie nicht erwartet. (An genaue Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern, da das Konzert schon 5 Monate her ist :) )

Obwohl mein Musikgeschmack mehr Richtung Rock/Punk/Alternative geht und ich Konzerte in kleinen Clubs mit wenig Platz, noch weniger Sauerstoff und viel Bewegung seitens des Publikums bevorzuge, muss ich sagen, dass mir der Abend mit Hurts sehr gut gefallen hat. Ich konnte das ganze Konzert über nicht aufhören zu grinsen und habe die Halle dementsprechend glücklich verlassen. 😀

Das einzig Negative an dem Abend war der Merchandise, da es leider nur  T-Shirts gab. Aber das ist ein Problem, dass sich lösen lässt bzw. gelöst wurde.

Alles in allem empfehle ich jedem, lieber früher als später ein Konzert von Hurts zu besuchen. Die Hallen werden nämlich eher größer als kleiner ;).

Setliste: Unspoken – Silver lining – Wonderful life – Happiness – Blood, tears & gold – Evelyn – Sunday – Verona – Devotion – Confide in me – Stay – Illuminated – Better than love

Highlights: Happiness – Evelyn – Verona – Better than love


Konzertbericht Berlin, 12. März 2011 – Kira

Hurts – Ein tolles Konzert in der Berliner Columbiahalle

Eine ganz neue Konzert- Erfahrung

Findet man mich sonst eher auf Konzerten von Rockbands, hatte es mir im Sommer 2010 ein Video von „Hurts“ angetan.

Das erste Mal

Ich saß im Garten und GOTV spielte „Wonderful Life“. Sofort fesselte mich der Song. Zu Recht sah ich den Song dann häufig auf den Musik-Kanälen und hörte ihn überall im Radio. Dieser Song machte Lust auf mehr. Ich hörte in weitere Songs rein und entschied, mir das Album zu holen. Diese Entscheidung bereute ich nicht.
Ich googelte nach Tourdaten und musste feststellen, dass für den Herbst leider alle Konzerte ausverkauft waren. Glücklicherweise gab es aber schon Termine für den nächsten Frühling und so orderte ich Tickets für Berlin. Man erzählte sich, dass Huxley´s World ein toller kleiner Club sein sollte. Hurts in einem kleinen Club stellte ich mir als ein ganz besonderes Erlebnis vor.
Etwas enttäuscht musste ich kurze Zeit später zur Kenntnis nehmen, dass das Konzert aufgrund der großen Nachfrage in die Columbiahalle verlegt wurde. Schade, aber mit der Größe dieser Halle konnte ich gerade noch leben. Auch für diese Halle waren die Tickets schnell ausverkauft.

Der große Tag ist da

Endlich war es dann mal März und an einem schönen lauen Frühlingstag brachen wir gegen 17.30 Uhr auf. Unsere Vorfreude auf das Konzert stieg langsam an. Ich wusste überhaupt nicht, was mich erwartet.

Vor der Halle stand gegen 18.30 schon eine beachtliche Menschentraube. Wir gesellten uns dazu und staunten, dass so viel Platz zwischen den Leuten war. Das kannten wir anders. Die Schlachten auf anderen Konzerten gingen immer schon vor der Tür los, denn jeder wollte den besten Platz haben.
Wir rechneten mit Einlass gegen 19 Uhr, durften aber schon 20 Minuten eher in die Halle.

Da wir die Columbiahalle schon kannten, machten wir uns direkt auf den Weg zum Balkon, wo wir uns Plätze in der ersten Reihe noch aussuchen konnten. Das war doch schon mal was!
Nach und nach füllte sich die Halle mit gemischtem Publikum. Es waren sehr viele ältere Besucher da, auch das war mal etwas anderes. Männer- und Frauenanteil war in etwa gleich. Wir schmunzelten, wie entspannt und locker die Besucher unten standen. Da waren wir ganz andere Szenarien gewöhnt :-).
Den ganzen Abend sollten wir auch reichlich Platz hinter uns behalten, was uns sehr gefiel.

Wir stellten uns die Frage, wer wohl die Vorband ist. Um uns herum wusste es niemand.
Pünktlich um 20 Uhr kam dann „Clare Maguire“ auf die Bühne. Sie hatte eine angenehme Stimme, die uns etwas an Cher erinnerte. Ich hätte ihr am liebsten etwas Stoff für ihre nackten Beinchen rüber gereicht und ihr ein paar bequemere Schuhe spendiert. Tom hatte solche Bedenken natürlich nicht :-).
Uns gefiel, was sie präsentierte.

Halb 9 begann die Umbauphase und allmählich stieg die Spannung. Wir beobachteten das Treiben auf der Bühne und am Mischpult. Die Mädchen neben uns hatten Hurts schon einmal live gesehen und versorgten uns mit etwas Insider-Wissen :-).

Schlag 21 Uhr ging das Licht aus und tosender Applaus war zu hören, als nach und nach die Begleitband zu einem schönen Intro auf die Bühne kam. Der Beifall steigerte sich drastisch, als Theo und Adam die Bühne enterten.
Das waren sie also – und sie begannen gleich mit dem Song „Unspoken“. Begeistert stellte ich fest, dass Theo ein ausgezeichneter Live-Sänger ist. Adam saß am Klavier, auf dem hübsche gelbe Rosen lagen. Im Laufe des Abends wurden diese immer weniger, da Theo sie an das Publikum verteilte. Nach dem Song begrüßte Theo uns auf deutsch: „Berlin, endlich sind wir zu Hause angekommen“. Süß!

Während der ersten Songs war es recht ruhig, was ich befürchtet und erwartet hatte. Allerdings bekam die Band für ihre Songs jeweils riesigen Applaus.

Würde Theo die Fans etwas mehr animieren zum Mitmachen, würden diese sicher noch viel mehr Spaß an den Shows haben. Da würden ihm ein Prozent von Multitalent Jared Leto (30 Seconds To Mars) wohl schon reichen :-).
Mit der Zeit klappte das dann auch besser und die Fans reagierten sofort auf ihn.
Ein Highlight des Abends war „Silver Lining“. Ich mochte die Wechsel von den ruhigen zu den kraftvolleren Parts, die natürlich wesentlich intensiver ausfielen als auf der CD.

Etwas früh kam als dritter Song „Wonderful Live“. Natürlich machte sich auch hier eine fette Gänsehaut breit.
„Evelyn“- Ein wunderschöner Song. Adam schnappte sich hier eine Gitarre und es kam mal etwas Bewegung auf die Bühne. Der Schlussakt dieses Songs war für uns und einige andere um uns herum etwas… gewöhnungsbedürftig.

Das Publikum kam jetzt langsam in die Gänge und entdeckte, dass man zu diesen schönen Songs auch durchaus mitklatschen und sich etwas mehr bewegen kann :-). Besonders schön war das bei „Sunday“ zu sehen.

Mit „Confide In Me“ hörten wir ein Cover von Kylie Minogue. Es ist sehr ruhig und auch wunderschön. Die Stimmung übertrug sich völlig auf mich und eine Gänsehaut jagte die andere.

Zwischendurch sprach Theo immer wieder auf Deutsch zu uns. Er konnte wohl noch gar nicht so recht fassen, dass sie jetzt so große Hallen füllen. Das erste Konzert in Berlin hätten sie vor nur 100 Leuten gespielt. Wir konnten seine echte Freude darüber sehen, was ihn sehr sympathisch machte.
Ich sehe die Band ja schon in viel größeren Hallen in der Zukunft.

Weiter ging es mit exzellentem emotionsgeladenem Gesang und kraftvollen Wechseln zwischen ruhigen und schnelleren Parts.

Ein weiterer besonderer Moment war „Stay“. Und schon wieder schlich sich eine Gänsehaut an. Das Publikum war jetzt voll dabei und der Song war sehr intensiv. Demütig und ergriffen bedankte sich Theo für die tollste Show, die sie bisher gespielt hatten. Wir wollen es ihm mal glauben :-). Die Band verließ die Bühne und sofort setzte tosender Applaus ein, der unvermindert anhielt, bis die Jungs wieder zurück kamen. Das jagte mir schon wieder Schauer über den Rücken.

Mit einem grandiosen und gefühlvollem „Better Than Love“ war das Konzert nach 70 Minuten leider schon zu Ende.

Ich war total begeistert. Mit einem ruhigen Publikum hatte ich gerechnet. Der Gesang von Theo hat mich absolut überzeugt und auch die Bühnendeko und Beleuchtung unterstrich zeitweise die schönen Songs sehr gut. Hier hätte man sicher noch etwas mehr machen können.
Die Band wurde übrigens unter anderem unterstützt von einer tollen Geigenspielerin und einem Opernsänger, der den ganzen Abend da stand, als hätte er einen Stock im A..- äh- verschluckt :-). Wir hatten kurz Zweifel, ob er wirklich echt ist, aber er hat dann doch gut gesungen :-).

Wir ließen erst einmal die große Masse rausgehen, was sehr schleppend ging, schnupperten noch etwas Konzert-Feeling in der Halle und unterhielten uns mit anderen Fans.

Am Merchandise-Stand holten wir uns noch ein kleines Andenken und machten uns langsam auf dem Heimweg.

Fazit

Hurts ist eine tolle Live-Band mit sehr viel Potential. Hoffentlich hören wir noch viele neue Songs von ihnen, die ebenso toll sind wie die auf dem Album „Happiness“.
Während des Konzertes kam bei mir übrigens die Frage auf, warum der Song „Happiness“ nicht auf dem gleichnamigen Album zu finden ist. „Verona“ hatte ich recht schnell als Hiddentrack entdeckt.

LG
Kira

 


Konzertbericht Dresden, 11. März 2011 – CelestialWinter

Also wollt ihr was zur Vorband?
Lovers Electric aus Australien waren das. Ein Typ in schwarzem Hemd, schwarzer Jeans, schwarzen Schuhen, passt schon! Aber dann die Sängerin war cool – niedliches rotes Kleid mit so ein bisschen Leoprint, kurze karottenfarbene Haare (tolle Frisur) und gute LiveStimme! Die Beiden waren echt süß, wenn man sie so zusammen hat spielen und singen sehen, wir hatten überlegt, ob sie verheiratet sind…Da war auch so ein kleines rotes Cembalo auf der Bühne! Sie klangen echt toll und das war auch ein ganz passender Support, vermute ich, hab da schon nicht mehr so viel mitbekommen…die Aufregung, sag ich euch!!

Dann: Umbaupause! Ruhe vor dem Sturm…Orkan…!!

Aber was dann kam, hat alles getoppt, also jetzt auch meine Vorstellung! Es war ganz ganz anders als ich es mir vorgestellt habe, war ja mein erstes Konzert von HURTS!
Also nach dem traumhaften Intro, in dem die Band schon auf die Bühne ist, kamen dann Theo und Adam unter wahnsinnigem Geschrei und Getose und und und! Ganz ganz goldig, wie ihnen mit einer Taschenlampe der Weg geleuchtet wurde…
Sie haben mit Unspoken angefangen, hat gewirkt, sag ich euch…Setlist – leider keine bekommen, hach echt diese Securitymenschen, schlimm manchmal…
Aber um die Reihenfolge der Songs gings gar nicht!!! Es war der blanke Wahnsinn, wie Theo dort über die Bühne gefegt ist! Ab dem ersten Song! Ich mein, ich hab gedacht, er bleibt da so hauptsächlich an dem Platz, halt schon mit einiges mehr an Bewegung als noch gaaaanz am Anfang, aber DAS?! Ich weiß auch nicht, es war sehr sehr energiegeladen das komplette Konzert! Theo sah streckenweise so geflasht aus! Ich kanns leider nicht so toll erklären wie ichs gern würde, es hat mich dann doch so umgehauen, ich brauch das grad mal zum Seele erleichtern!
Natürlich bei Evelyn: Gekuschel, dann Ausgeraste, aber auf jeder Seite der Bühne!                                                                                                                                                                                     Ich kanns mir im „Stress“ auch eingebildet haben, aber die Version, die von Confide in me gespielt wurde, war grandios rocklastig, toll, hat mir guuuuuut gefallen!
Es war aber schade, dass sie  The Water nicht gespielt haben, hätte ich sooo liebend gern mal live gesehn!!
Ich will euch aber nochmal was von unserer Aktion erzählen!

Das war witzig, wir standen zu viert in der ersten Reihe! Haben schön ordentlich die Zettel hochgehalten. Ach, da muss ich euch auch noch was erzählen! Schön lange, damit auch jeder Sänger, der über die Hälfte von einem Song permanent die Augen zu hat, das checkt, das da was im Gange ist! Adam hat zum Glück immer den Eindruck gemacht, als hätte er es mitbekommen! Wir hoffen doch sehr, dass er es danach Theo erklärt hat. Die Band hinten hats aber voll mitbekommen, denk ich. Mann, wenigstens jemand! Ob die paar Sonnenbrillen registriert wurden…bin mir nicht sicher…sieht man durch H&MBrillen immer so wenig?
Aber, und das tut mir leid, wir haben da einen Part verpasst…den Stripe bei Sunday…Theo hat Sunday angekündigt oder zumindest gezeigt, dass es jetzt richtig cool wird und da war ich auch schon in Euphorie verfallen, so wie die komplette Halle, die bis hinten hoch unters Dach gefüllt war! War aber trotzdem witzig!

Theo und Adam kamen tatsächlich danach noch raus, recht bald sogar! Natürlich Gedrängel und Gerangel, aber ich glaube,  jeder hat seine Unterschrift und sein Foto…ich auch wuaaa!…
So und nun, was ich noch erzählen wollte: Die Aktion blieb NICHT unbemerkt!!
Als ich zu Adam bin und gefragt habe, ob er mir eine Karte unterschreiben kann und das hier (ZETTEL!!!) meinte er: „Ah, the girls from the first row!!“ Ich hätte sterben können drüber! Aber er hat uns sogar noch gelobt: „this was freaking crazy!“ Juhu Leute, haben wir tooooll gemacht! (Anm. d. Red.: Das war eine von der Community geplante Aktion, in der während der ersten vier Lieder der Teil eines Satzes hochgehalten wurde.)
Das Ding an der Sache ist aber noch: Ich hab ihm den ganzen Stapel Zettel gegeben, hatte ja auch die Hände voll, und ich hab halt nur gefragt, ob er irgendeinen unterschreiben kann. Da hat er durchgeguckt und dann auf „UNITED“ unterschrieben! Zu Hause haben wir (ich, bleedingHeart und meine Schwester) dann versucht, zu entziffern, was er in Klammern übers UNITED geschrieben hat…und es war…:(Man)!!!
Jetzt steht da (Man)UNITED….hihi…

Ok, ich hoffe, dass da ein kleiner Überblick zusammen gekommen ist! Aber ich muss sagen, wir drei waren hinterher noch so fertig…nervlich am Ende regelrecht…Es ist so und das war das Wunderbare an der Sache. Es ist auch wirklich gut möglich, dass wir da einen gewissen Knall haben oder eine spezielle Einstellung dazu, aber vorher waren HURTS einfach nur…Objekte…unerreichbare Kunstgestalten, aber dieses Rumgespringe auf der Bühne, diese Freude und Ausstrahlung von den Beiden „in echt“ – diese Energie haben HURTS halt zu „Theo und Adam“ gemacht, also…klingt vielleicht doof, echter, menschlicher….versteht ihr das?

Aber ja, es war klasse und wir können den 5. Juni kaum erwarten, auch wenn keiner weiß, was genau da ist…wir werden es herausfinden…

CelestialWinter


Konzertbericht Berlin, 1. Juni 2010 – Olaf

Okay, bin zwar schon was länger hier in der Community, einer der wenigen Jungs unter den ganzen verHURTSten Mädels 😀 – und habe höchstwahrscheinlich mit als einer der Ersten hier in der Community HURTS live erleben können, aber irgendwie kam ich noch nicht dazu meine Story zu erzählen ;).

Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich im April 2010 bei YT nach dem Video zu Blacks Wonderful Life gesucht hatte und als ich dabei das s/w-Video von Hurts entdeckte, dachte ich erst an eine entsprechende Coverversion. Nach dem ersten Hören von HURTS Wonderful Life, fragte ich mich: „Ist mir in den 80igern diese geniale Band etwa entgangen?!“ Nach eingehender Recherche im Internet wusste ich bald soviel, dass HURTS eine recht neue Band sind und nachdem ich noch weitere Songs im Internet gefunden hatte, wusste ich: „Diese Jungs werden meine neuen musikalischen Helden.“

Auf der Suche nach Konzertterminen stieß ich alsbald im Mai 2010 auf das Konzert in Berlin im Foyer 101 des Admiralspalast am 1.6.2010. Okay, nicht gerade um die Ecke, doch etwas zu weit dachte ich mir… Zum Glück entschied ich mich knapp 3 Wochen vor dem Konzerttermin doch noch, mir ein Ticket zu kaufen und ein Hotelzimmer in Berlin zu buchen, da es doch ein sehr kleines Konzert werden würde (ins Foyer 101 passen offiziell 199 (!) Personen). Keine Sekunde zu spät entschlossen, denn ein paar Tage später war dieses Konzert ausverkauft!

Am 1.6.2010 bin ich dann mit meinem heiß geliebten Opel Ascona C Richtung Berlin aufgebrochen. Bei recht schönem Wetter wurden dies recht entspannte 5 1/2 Stunden. Nach der Ankunft im Hotel hab ich mich erst noch etwas ausgeruht, dann habe ich mich mit Freunden aus Reutlingen in einem Café in der Nähe des Admiralspalast getroffen. Da Betty für uselinks.de immer wieder Photos und Berichte von Konzerten macht, hatte sie einen Photopass ergattern können, somit brauchte ich mich um gute Photos diesmal nicht zu sorgen. Da die Beiden somit aber auch auf der Gästeliste standen kam ich so noch in den Genuss in der VIP-Lounge bei Sektempfang und Häppchen auf den Beginn des Konzerts zu warten.

Gegen 21 Uhr wurden wir dann vom VIP-Bereich ins Foyer 101 geführt. Das Foyer 101 ist recht klein und die Bühne nicht höher als ein Stuhl und wir standen entspannt in der ersten Reihe!

HURTS begannen mit Silver Lining, auf der Bühne unterstützt von Pete an den Keyboards, Paul am Schlagzeug und Richard als Backgroundsänger (welcher sich während des Konzerts nicht einen Millimeter bewegte, außer den Mund zum Singen zu öffnen). Die enthusiastische Resonanz nach dem ersten Lied ließ selbst bei dem sonst für den Rest des Konzertes zurückhaltend wirkenden Theo ein Lächeln übers Gesicht huschen. Die Begeisterung des Publikums sollte bis zum Ende des Konzerts auch nicht mehr abreißen. Bis auf Happiness und Sunday kannte ich von den 8 dargebotenen Songs alle bereits aus dem Internet. Live klangen HURTS jedenfalls gut, soweit es die schlechte Akustik im Foyer 101 zuließ.

Nach knapp 35 Minuten war dieses Konzert bereits vorbei, aber die weite Anreise hatte sich definitiv gelohnt.

Nach dem Konzert haben wir uns dann erst noch einen Sekt gegönnt und Pete, Paul und Richard liefen irgendwann auch an uns vorbei, da haben wir gleich mal nach Autogrammen gefragt und uns etwas mit ihnen unterhalten. Pete erzählte, dass sie bereits im Februar 2010 in Berlin und Köln zu Liveauftritten in Deutschland waren (warum erfährt man sowas immer erst hinterher?).

Später kamen auch Theo und Adam aus dem Backstagebereich heraus und auch von ihnen ließen wir uns Autogramme geben und Theo bemerkte, dass er mich in der ersten Reihe gesehen habe, ich hätte ja alles mitgesungen *lach*. Photos mit Hurts haben wir dann natürlich auch noch gemacht.

Am Ende dieses tollen Konzerterlebnisses wusste ich: „Da kommt was Großes auf uns zu. Und in so kleinem, intimen Rahmen werden wir HURTS wohl auch so bald nicht mehr erleben können.“

Ich sollte Recht behalten.

 

Olaf, März 2011

 


 

Konzertbericht Madrid, 13. Februar 2011 – Diana

Hallo ich heiße Diana und bin im Moment an einer Sprachschule in Málaga.

Kurz vor Weihnachten habe ich erfahren, dass Hurts im März nach Deutschland kommen. Ihr könnt euch ganz bestimmt vorstellen wie enttäuscht ich war nicht dabei sein zu können… Naja letztendlich habe ich dann rausgefunden, dass es auch zwei Konzerte in Spanien gibt *freu*. Aus diesem Grund bin ich letztes Wochenende mit einer Freundin nach Madrid geflogen. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass meine Freundin die Musik zwar gut findet, aber nicht so ein großer Fan ist wie ich. Ich glaube, die Arme braucht nach diesem Wochenende einen guten Psychologen…^^

Die ersten Tage haben wir die Stadt angeschaut und dann war es endlich soweit. Wir zwei haben uns dann drei Stunden vor Einlass vor Joy Eslava angestellt, um sicherzugehen, dass wir relativ weit vorn stehen. Nach ungefähr anderthalb Stunden in „Kälte“ und Regen, riefen dann einige Leute von weiter hinten, dass Adam am Hintereingang ist. Ich bin also sofort mit meinem Album und Autogrammkarten losgerannt, um seine Unterschrift zu ergattern. Und es hat auch tatsächlich geklappt!!! Eigentlich wollte er noch mehr unterschreiben und auch mehr Fotos machen, aber irgendein Mann hat ihn dann in die Konzerthalle gedrängt. So ging es also wieder zurück in die Schlange, bis wir dann endlich rein gelassen wurden. Und wieder hatten wir Glück. Erste Reihe!!!

Wir mussten noch eine halbe Stunde auf die Vorband warten (eine Spanierin, die etwas düstere aber trotzdem gute Musik gemacht hat) bis dann gegen 21:30 Uhr Adam und Theo auf die Bühne kamen, auf die wir alle ungeduldig gewartet hatten. Die Begeisterung war dementsprechend groß. Adam saß direkt vor uns, vielleicht 2 m entfernt und Theo stand höchstens 3 m weit weg. Der Wahnsinn! Als sie ihr erstes Lied (Unspoken) beendet hatten, habe ich Adam gewunken, aber er hat nicht wirklich reagiert.

Das dritte Lied war „Wonderful Life“, das war das Stichwort für meine Freundin und mich, denn wir hatten ein Plakat, das wir genau nach diesem Song zeigen wollten. Wir hielten es also hoch und Adam drehte sich kurz vor Ende des Liedes um, um zu sehen was wir da hatten. Er schaute wieder weg und schaute gleich wieder auf, um den Rest zu lesen. Dann hat er angefangen zu lächeln. Ich glaube, Theo hat das Plakat auch kurz gesehen. Als der Song dann wirklich zu Ende war, drehte sich Adam zu uns um, zeigte mit beiden Händen auf uns und zwinkerte uns zu. Das war einfach nur unglaublich!!!

Der Rest des Konzertes war auch einfach nur wunderschön. Theo hat unglaublich gesungen und seine Rosen ins Publikum geworfen. Leider habe ich keine erwischt… Vor ihrem letzten Song (Better than love) sind die zwei noch einmal hinter die Bühne gegangen, um gleich darauf wiederzukommen. Jetzt hatten beide eine weiße Rose in der Hand. Theo ging in die Mitte der Bühne und warf seine ins Publikum und Adam legte seine aufs Klavier. Nun war auch schon das letzte Lied vorbei und beide wurden mit Applaus überschüttet. Adam stand jetzt auch auf nahm seine Rose und… kam zu mir um sie mir direkt in die Hand zu geben! Das hätte ich mir wirklich nie erträumen lassen! Ich war soo glücklich, das kann ich gar nicht in Worte fassen!!! Ich habe echt gedacht mein Herz hört gleich auf zu schlagen. Theo hat mich auch dreimal angeguckt und das war einfach nur Wow. Ich weiß, das klingt komisch, aber es ist wirklich schwer zu beschreiben.

Also ich muss leider zugeben, dass ich vor dem Konzert sehr auf Theo fixiert war, weil ich immer dachte Adam ist sehr zurückhaltend oder schüchtern, aber da lag ich mehr als falsch. Er war für mich der Star des Abends, nicht nur wegen der Rose sondern auch wegen seiner Präsenz am Klavier und der Gefühle die er damit ausdrücken kann. Wirklich unglaublich! Nachdem das Konzert nun leider viel zu schnell vorbei war (das ist auch meine einzige Kritik: sie spielen die Songs viel zu schnell hintereinander), haben meine Freundin und ich noch zwei Setlists erobern können (wieder einmal Glück gehabt). :) Nun hieß es wieder warten, da wir unbedingt noch einen Autogramm von Theo und Fotos von beiden haben wollten. Nach ungefähr einer halben Stunde rief meine Freundin plötzlich: „Theo!“, ich habe mich also umgedreht und ihn mit seinem Hut schnell an uns vorbeigehen sehen (mit fünf Securities). Er ist regelrecht grannt, was ich sehr schade fand, denn davor habe ich immer gehört wieviel Zeit sie sich für ihre Fans nehmen. Das war das einzige was ich an diesem wunderbaren Abend ein wenig enttäuschend fand. Adam war nicht bei ihm und wir haben ihn auch nicht noch einmal gesehen. Leider. Aber ich kann mich wirklich nicht beschweren. Es war wirklich unvergesslich und ich hoffe, ich sehe die Beiden bald wieder live. Adam war auf jeden Fall mein persönlicher Held des Tages! ♥

Diana, Februar 2011

 


 

Konzertbericht Glasgow, 4. Februar 2011 – Natti und Katja

Theos Tweed auf Twitter – „The Apocalypse has arrived in Glasgow. Doomsday rain, Wizard of Oz winds and heavy, heavy black skies. Perfect. Glasgow, let’s smash it..“ – lasen wir erst in den darauffolgenden Tagen. Aber eine Übertreibung war es in diesem Fall nicht. Wie Dorothy und Toto im Sturm fühlten wir uns bei der Landung in Glasgow. Wurde doch jede Windböe und jedes Luftloch vom Piloten mitgenommen.

Kaum von der wackeligen Landung erholt, gingen die Turbulenzen bei der Einreise weiter. Nach bürokratischen Diskussionen und einer etwas längeren Wartezeit zwischen den Staaten, machten wir uns Richtung Innenstadt und Hotel auf.

Eine Dusche, zwei Piccolo und einem leckeren Snack später ging es dann auch schon zur nur 500 Meter entfernten Location O2 ABC.

Eine halbe Stunde vor Türöffnung war nur eine kleine Traube von Fans vor Ort. Leider waren unsere Tickets hinterlegt, die wir erst an der Konzertkasse abholen mussten…Ob wir es in die erste Reihe schaffen würden?! Aber dank der schottischen Schnelligkeit und unserer ausgeklügelten Taktik – einer schlägt sich durch und der andere kümmert sich um Garderobe und Getränke – wurde diese Hürde genommen. Was an dieser Stelle gesagt werden muss ist, dass wir sehr positiv von der Organisation in der Location und der Freundlichkeit des Personals überrascht waren. Den im Regen wartenden Fans wurden beispielsweise Regenschirme angeboten oder auch später Wasser für die ersten Reihen während des Konzertes. Fragen wurden nicht nur im Vorfeld per Email prompt und freundlich beantwortet, sondern auch vor Ort mit einem Lächeln.

Und da standen wir nun in der Bühnenmitte – Frontrow!

Der erste Support Act Saint Saviour ging leider etwas in der sich füllenden Konzerthalle unter. Die Sängerin hat eine sehr tolle Stimme. Eher mit ruhigen und gefühlvollen Liedern beginnend, überzeugte sie das Publikum abschließend noch mit zwei schnelleren und kräftigen Songs.
Wer wirklich überrascht hat ist der zweite Support Clare Maguire. Eine powervolle Stimme und eine starke Bühnenpräsenz. Sie hat gekonnt mit dem Publikum interagiert und für Beifallsstürme gesorgt, als sie in einem der Songs Glasgow und Schottland einbaute. Clare Maguire überzeugte vor allem mit ihrer einzigartigen Stimme, aber auch mit Ihrer Ausstrahlung und dem gewissen Witz und Charme.

Nach nur einer kurzen Pause – oder es kam uns so vor, da wir bei unserer Platzwahl nicht nur eine tolle Sicht zur Bühne hatten, sondern auch noch angenehme Konzertgesellschaft – kamen erst die Musiker, es sind jetzt insgesamt vier, auf die Bühne. Neben den bekannten Drummer Paul und Keyboarder Pete werden Hurts von einer Geigerin/Saxophonistin und einem Gitarristen im Background unterstützt. Wer nicht nur im gesamten Bühnenbild fehlte, sondern auch teilweise in der Performance war der erstklassige Tenor Richard Knight.
Unter stürmenden Beifall, Rufen und weiblichen Kreischen wurden Adam und Theo auf der Bühne begrüßt. Kein Herab seilen von der Decke oder plötzliches Erscheinen aus dem Nichts, aber trotzallem, unterstützt durch das Intro und die Lichter, ein sehr dramatischer und gänsehautnaher Auftritt.

Das erste Konzert nach einer Durststrecke von nunmehr drei Monaten. Es war schon jetzt etwas ganz Besonderes. Jeden einzelnen Song zu kommentieren sparen wir uns an dieser Stelle. Alle Eindrücke lassen sich schwerlich wiedergeben. Die Setliste generell brachte außer der Ergänzung von Mother Nature (B-Side der ersten Single „Better Than Love“) keine Überraschungen, was aber letztendlich zu verschmerzen ist. Wir haben uns in diesem Bericht für ein kurzes Statement zu den für uns herausstechendsten Liedern entschieden.
Ein immer wieder fulminanter und guter Start ist „Unpoken“. Eine sehr gute Wahl für den Einstieg in das Konzert. Schön langsam kann man sich auf die Emotionen, die einen erwarten werden, einstellen. Unglaublich – man hört die ersten Pianotöne und Theo´s außergewöhnliche Stimme und weiß wieder warum man den weiten Weg auf sich genommen hat. Jetzt sind wir angekommen!
„Evelyn“ ist live ein richtiges Highlight. Was diesen Song live ausmacht? Vielleicht ist es Adams Gitarreneinlage, Theos ausladende Bewegungen, die vielen emotionale Gesten und Momente, das harmonische Zusammenspiel von Theo und Adam oder das einzigartige Lichtkonzept, dass die Dramatik des Liedes großartig unterstützt. Von diesem Song und der Livedarbietung wird man einfach mitgerissen und kann es nur genießen.
Gab es doch bei der letzten Tour noch keine Zugabe, so hat man dieses Konzept leicht abgeändert. Zum krönenden Abschluss darf etwas zum Tanzen nicht fehlen! Die ersten Klänge von „Better Than Love“ ertönten wie eine Hymne und die ganze Konzerthalle flippte aus. Jetzt hat es auch den Letzten erwischt und die Ladies neben uns, waren sie doch die ganze Zeit beherrscht und wippten nur mit weit offenen Augen zum Takt der Lieder, springen und tanzen zu den knallenden Beats des Liedes. Was für eine tolle Stimmung! Aber wie das so ist, wenn’s am Schönsten ist, soll man aufhören…Noch voller Begeisterung und von der Musik überwältigt, blieb man stehen und tauschte sich mit neuen und alten Konzertbekanntschaften über das Konzert aus, keiner wollte gehen. Aber…ein bisschen Party ging dann doch weiter! Einige Konzertbesucher (und später auch die Crew, man hatte ja am nächsten Tag frei ;)) sind dann noch in die „O2“ Bar, wo man schon von weitem die ersten Töne eines Stay-Remixes hörte. Dort wurde noch bis in den frühen Morgen gefeiert…

Am nächsten Morgen hat Theo den Abend auf Twitter so kommentiert:
„A truly apocalyptic night in Glasgow. Massive!“ Und auch das ist keine Übertreibung. Andere Worte für unser erstes Konzert in 2011 von Hurts lassen sich nicht finden.

Von Natti und Katja, Februar 2011


Konzertbericht Köln, 20. Oktober 2010 – Katharina Neumann

Am gestrigen 20.10. waren Hurts in Köln, die Tickets schon im Juni bestellt, freute ich mich umso mehr, dass der Termin endlich da war. Nach einer Stunde in der Kälte warten durften wir rein.

Die dritte Reihe war meine, perfekte Sicht trotz 1,60m Körpergröße 😉

Die Vorband, mit eine der besten die ich je als Vorband gesehen habe, machte die Stimmung schon sehr positiv.

Dann endlich um 22:00 kamen Theo und Adam auf die Bühne, das einstündige Programm war unvergleichbar.

Die Songs live alle noch besser als auf dem Album, die Gestik und Mimik der beiden Bandmitglieder einfach verzaubernd und zum dahinschmelzen. Die Musik so emotional und echt wie lange nicht mehr gehört.

Mein persönliches Highlight dieses Konzertes war zuerst, das Theo Rosen ins Publikum warf, und ich eine davon fangen konnte.

Nach dem Konzert sammelte sich eine kleine Masse von ca 10 bis 15 Leuten vor der Absperrung, mich mit eingeschlossen, warteten alle darauf ob die Objekte der Begierde sich zeigten.

Nachdem uns die Securities 15 mal sagten, dass die beiden nicht rauskämen, ging die Tür auf und Adam und Theo kamen raus.

Ich muss sagen, die sympatischten Musiker die ich je kennenlernen durfte, mit einer Ruhe und einem Interesse an den Fans unterschrieben die beiden alles was man ihnen vorhielt und machten Fotos.

Ich war die letzte und Theo unterschrieb mein T-Shirt, fragte noch nach meinem Namen und sah dann, dass ich eine Rose gefangen habe. Sein Kommentar:

„Oh my god you got a rose, that is amazing. I thought I hit it into somebodys face“ :)

Zuletzt muss ich noch sagen, dass Adam mein T-Shirt auch unterschrieb, er es aber dazu auf einen Hocker legte, der leider mit currysauce beschmiert war. Nun ja mein T-Shirt ist jetzt wohl ein Unikat und auch the Hurts haben diesen Abend zu einem Unikat gemacht, das nicht in Vergessenheit gerät.

Von
Katharina Neumann


Konzertbericht London, 9. Oktober 2010 – Susan

Wo fange ich nur an???? Meine Eindrücke und Erlebnisse habe ich noch nicht ganz verarbeitet! Am Freitag haben wir erst mal die Location aufgesucht um Samstag Zeit zu sparen. Es war ein schöner Tag, viel Sonne und sehr warm. Nach unzähligen von mir heiß geliebten Sandwiches und einer Menge Karamell Kaffee(Suchtgefahr), waren wir etwa 22.30 Uhr wieder im Hotel.

Samstag ging es auf den Camden Markt zum Schuhe kaufen, dabei blieb es ja nicht. Schmuck, Platten (natürlich Depeche Mode) etc.

14 Uhr wieder ins Hotel frisch machen.

15 Uhr los zur Location.

Pünktlich um 16 Uhr habe ich dann die Tickets bekommen und dann warten, warten, warten. Wenig später tauchte eine Dame mit roten Haaren und Shirt auf. Schnell gewunken, da war sie die „Chefin“.

Wie wir uns so unterhielten kommt der Adam um die Ecke!!!

WTF??? Adam!!!!

Mir war heiß und kalt!

Nachdem ein Mann ihn angesprochen hatte und sich kurz mit ihm unterhielt dachte ich „Ok jetzt oder nie“! Er streckte mir gleich seine Hand entgegen als ich ihn mit seinem Namen ansprach. So ein süßes Lächeln!!! OMG! Ich war da schon nicht mehr ganz unter den Lebenden! Da ist man ein Fan von Adam und dann so was! Ich fragte dann ob ich ein Foto mit ihm haben kann, er meinte „natürlich“! Seine Begleitung fragte mich gleich ob sie das Foto machen soll? Wirklich ein sehr nettes Mädel!

Na klar!

Jetzt kommt es!!!!

Er legte seinen Arm um mich und ich war im 7. Himmel!!!! Da ich meine Kamera nicht richtig eingestellt hatte, fragte die Dame was sie denn machen solle. Notgedrungen musste ich mich von ihm lösen und stellte die Cam ein.*g*

Er war sehr geduldig und grinste.

Schnell zurück in seine Arme!

Ich habe auch gleich eine Nase voll genommen! Jahaaaa er riecht sowas von gut!!!(für alle die sich mal die Frage stellten) Auch seine Worte gingen runter wie Öl. „Schön Dich getroffen zu haben und es war im ein Vergnügen“ Bitte????? Na frag mich mal! Ich habe mich ganz artig bedankt. Alle anderen sind dann auch zu ihm und haben sich Autogramme geben lassen. Ich hatte zum Glück das Bild von meinem Gewinn aus der Box dabei und bin dann noch mal hin und habe ihn um Eines gebeten. Mein Stift streikte kurz, worauf er etwas stutzte und dann aber noch mal fein sauber nachgeschrieben hat. Dann noch das Küsschen drauf!

Habe dann noch die Aktion von „Chefin“ wegen der Shirts-Geschenke an die Jungs verfolgt und setzte mich dann wieder. Vollkommen überfordert habe ich da gesessen! Wie ein Junkie auf Entzug! 19 Uhr (jaja wer lesen kann ist im Vorteil, ich weiss) – Einlass. Erste Reihe! Die Sahneschnitte mit der Gitarre(ich guck noch nach dem Namen) war echt super! Performance naja ein wenig Joy Division. Songs fand ich aber manche ganz gut.

Dann endlich Hurts!!!!

Ich habe gesungen, gelacht, getanzt und hatte manchmal Tränen in den Augen. Adam und sein Gehüpfe auf dem Hocker machte mich ganz wuschig. Dann nahm er auch noch die E-Gitarre und rockte los!!!!! Boaahhhhhh!!!!! Theo machte hin und wieder zwischen den Songs mal ein Witzchen!!! Lustig war auch, dass er wenn er etwas trinken wollte, meinte: “Moment, nur ganz kurz bin gleich zurück“ Er sprang dann schnell zu seinem Wasser und nahm einen Schluck. Der Gesichtsausdruck dabei war ein Knaller! Ja nicht warten lassen die Damen hm?

Theo weiß genau wie Mann es machen muss, Mikrofonständer und Kabel vom Mikro….! Sein Lächeln dabei sagte alles!!! Bei Devotion sagte er „Ich weiß, ihr denkt Kylie ist hier hinter der Bühne aber sie ist leider nicht da“! Er lies die Fans auch ab und zu alleine singen! Vor allem bei Stay fiel mir dies sehr auf! Dabei fiel Konfetti von einem Loch in der Decke! Schön sah es aus! Bei Verona stockte mir der Atem, ich glaube es ging vielen so! Der Herr mit der Opernstimme legte los….! Es war ein absoluter Hammer!!!

Mehr Gänsehaut geht nicht!

Bei Better Than Love ging richtig die Post ab!!!! Hüpfend, klatschend und singend!!!

Ich gebe zu, ich habe auch gekreischt! Fällt ja nicht auf bei der Damenanzahl da. Der Ordner vor mir fand das so amüsant, dass er zurück kreischte. Ich gab ihm dann zu verstehen , dass er ja Glück hat mit seinen Ohrenstöpseln. Der war auch sehr nett, wenn er die Dame neben mir ermahnen wollte, nicht zu filmen, hat er immer fein gewartet bis ich mein Foto gemacht habe. Hat man auch nicht alle Tage! Es gab keine Zugaben – leider!

Adam klatschte dem Publikum hin und wieder entgegen und auch Theo war wohl sehr angetan! Als alles vorbei war blieben wir noch ein wenig stehen. Als ich sah, wie der Typ die Setlist von Adam in der Hand hatte, bin ich hin. Ich hab gelächelt und gefragt, ob ich sie haben könne! Natürlich streckten gleich die 3 Damen um mich die Hände aus. Der Typ lächelte nur und hat dann die Männer vor ihm gebeten die Setlist doch bitte nur mir zu geben. Yessssss geschafft!!!!! Mit einem Lächeln geht alles!

Vorne waren dann wohl nur noch wir und ich habe die Chance genutzt und fragte dann den Ordner noch mal ganz lieb, ob er mir denn mal den Deckel auf der Bühne geben könne (ich hatte beim Konzert gesehen, wie Adam die Wasserflasche auf machte und den Deckel hinter sich schmiss). Der guckte mich an wie ein Auto und angelte ihn dann von der Bühne und gab ihn mir! 2.Yessssss!!!! Ich bin crazy aber stolz drauf!

Konfetti hab ich auch aufgesammelt. Liegt alles brav in der Vitrine!

Wir haben dann draußen noch kurz gewartet aber die Jungs hatten wohl noch eine Party drin, bekanntlich kann das ja dauern. Also los, um die letzte Tube nicht zu verpassen! Wir mussten ja auch um 2 Uhr wieder aufstehen. Mein Fazit des Konzertes ist also: Es war für mich persönlich eines der besten Konzerte auf denen ich je war! Emotional ist es nicht zu übertreffen!

Definitiv werde ich nur noch 1-5 Bilder machen bei Hurtskonzerten, man kann es sonst nicht alles genießen. Eine Stunde ist einfach zu kurz um nur Bilder zu machen. Ich werde es einfach nur noch auf mich wirken lassen. Die Mimik und Gestik von Beiden sollte man nicht verpassen! Ich bin auf jeden Fall begeistert gewesen und werde es nie mehr vergessen! Ich wünsche mir für die beiden wirklich. dass sie so bleiben wie sie sind! Es war mir eine Ehre, das erlebt haben zu dürfen in so einem kleinen Rahmen! Davon werde ich noch meinen Enkeln erzählen! Danke Hurts für einen rundum gelungenen Abend, voller Emotionen und „Happiness“

Susan


Wie ich HURTS entdeckte – Hannah

Also bei mir wars eigentlich ganz ähnlich wie bei Britta :) Irgendwann hörte ich in der Küche nebenbei Musik und auf einmal ist mir ein Song besonders ins Ohr gegangen und ich habe natürlich besonders laut aufgedreht! Danach wollte ich mir gleich den Titel aufschreiben, aber der Moderator sprach zu undeutlich ):

Wie es der Zufall aber wollte, kann man auf der Homepage des Radiosenders nach gespielten Liedern suchen, was ich dann auch tat und sofort „Wonderful Life“ unter den Songs fand.

Naturgemäß wurde er von mir gleich mal gegoogelt und auf Youtube… Volltreffer! (:

Seitdem konnte ich gar nicht mehr aufhören dieses wunderschöne Lied zu hören!

Als ich heute bei Saturn war und bei den CDs gestöbert habe, was steht da auf einmal vor mir? „Happiness“… ich hab nicht lange nachgedacht (was sonst eher nicht meine Art ist) und mir das Album sofort geschnappt :) Seit 3 Stunden läuft das Album bei mir jetzt schon auf und ab und jedes Mal entdeckt man etwas Neues in den Liedern.

Ich kann allen nur raten, sich das Album schnellstens zuzulegen: wenn euch Wonderful Life und Better Than Love gefällt, werdet ihr es sicher nicht bereuen!!

Lg, Hannah aus Graz (Österreich)


Wie ich HURTS entdeckte – Britta

Relativ gelangweilt hörte ich an einem Ort, der Bässe besonders gut leitet ;), einen Mainstream-Radiosender, nicht in der Erwartung, etwas zu hören, dass mich aufhören läßt. Plötzlich düstere Klänge. Die Bässe dringen primär an mein Ohr …irgendwas mit „life“. Ich höre den Song ein zweites Mal im Radio, bin wieder begeistert (und damit in Erwartung, herauszufinden, wer das sein könnte…). Tage vergehen, ich hoffe, dass mir dieser Mainstream-Sender das endlich verrät. Gott sei dank holt das dann ein deutscher Fernsehsender nach. Ich sitze bei einer Freundin und – Urknall. Zurück zu Hause, lade ich mir mitten in der Nacht die MP3s runter, bestelle so ziemlich alles, was da ist. Dank YouTube stolpere ich über „illuminated“, ab jetzt beginnt der ganz private Airplay (arme Nachbarn 😉 ). Ich fühle mich, als ob ich fliege, rein durch Musik und es will nicht aufhören – ein ganzes Wochenende lang. Die Ideen blitzen wie Salven durch mein Hirn – emotional gibt es keinerlei Einwände gegen das, was ich da höre und sehe.

Nur ein Wochenende später, endlich mal wieder ausgeschlafen nach den musikalisch-kreativen Nachtsessions und genug Arbeit am Tag, die Ideen suchen sich ihren Weg an die Oberfläche, wollen Mittel und Wege finden und finden sie – habe ich eine Domain und sitze über der Bandbiografie, die ich für die Homepage erstelle… unglaublich…

Das, was Ihr hier seht, gibt es rein aus emotionaler Überzeugung für die Musik und das, was da noch kommen mag. Ich danke fourmusic.com (insbesondere Tobi, der meine Mail nicht gleich in den Papierkorb geschoben hat) für den Support und Daniel für das Programmieren.

These “Boys from Manchester“ are unbelievable.

Deutschland, 14.08.10

Britta Dietz